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Zuletzt aktualisiert: 09.02.2012 um 17:09 UhrKommentare

Migranten: Potenzial bleibt ungenutzt

Österreich nutzt das Potenzial nicht, das durch sprachlich gut ausgebildete Migranten vorhanden wäre, sagt Integrationsstaatssekretär Kurz und bezeichnet das als "Wahnsinn".

Foto © APA

Nach Meinung von Integrationsstaatssekretär Kurz nutzt das Potenzial nicht, das durch sprachlich gut ausgebildete Migranten vorhanden wäre, und bezeichnete dies als "Wahnsinn". "Jeder siebente Migrant verlässt das Schulsystem, ohne einen Hauptschulabschluss zu haben", sagte er. Erneut betonte er in diesem Zusammenhang die Sprachfrühförderung für Kinder zwischen drei und sechs Jahren.

Neben dem Spracherwerb für Migranten trage aber auch der persönliche "Einsatz" und der "Respekt für Österreich" zu einer besseren und einfacheren Integration der Betroffenen bei. Migranten sollten Einsatz im Erwerbsleben zeigen, aber auch im ehrenamtlichen Bereich, führte Kurz aus: ob in Sport- oder Musikvereinen oder beispielsweise bei der Freiwilligen Feuerwehr. Miteinander soll die Öffnung für Vereine erzielt und die "Bereitschaft und der Wille bei Migranten" zum Mitwirken geweckt werden, erläuterte der Integrationsstaatssekretär.

Letztlich soll unter anderem mit Hilfe der 130 Integrationsbotschafter der "Respekt für Österreich" geschaffen werden. Mit einer Tour durch Schulen in sogenannten "Brennpunkten" in den Bundesländern werde den Kindern und Jugendlichen vermittelt, was für Migranten möglich sei. So sollten Vorurteile abgebaut und Motivation geschaffen werden.


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