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    Zuletzt aktualisiert: 12.07.2011 um 10:27 UhrKommentare

    Studieneingangsphase: An meisten Unis doch drei Prüfungsantritte

    Ab Herbst gilt an jenen elf Unis, die keine generelle Zugangsbeschränkungen haben, die neue Studieneingangs- und Orientierungsphase. Nur wer alle Prüfungen besteht, darf weiterstudieren.

    Foto © AP

    Dabei ist per Gesetz nur eine Möglichkeit vorgesehen, um eine negative Note auszubessern. Die Unis können aber autonom einen dritten Prüfungsantritt erlauben - was auch ein Gros der Hochschulen tut, wie ein Rundruf der APA zeigt.

    Doch zwei Prüfungswiederholungen an sieben Unis

    Insgesamt sieben der elf Unis erlauben den Studienanfängern zwei Prüfungswiederholungen, nämlich die Uni für Bodenkultur (Boku), die beiden Technischen Unis (TU) in Wien und Graz, die Uni Graz, die Montanuniversität Leoben sowie die Unis Salzburg und Innsbruck. Keinen zusätzlichen Prüfungsantritt wird es hingegen an der größten heimischen Uni, der Uni Wien, sowie der Uni Linz geben. An der Wirtschaftsuni und der Uni Klagenfurt haben die Senate noch nicht entschieden. Eine Frist, innerhalb derer sie ihre Entscheidung per Mitteilungsblatt veröffentlichen müssen, gibt es laut Wissenschaftsministerium nicht. Die nächsten Senatssitzungen finden jeweils im Oktober statt.

    Bisher hat das Gesetz innerhalb der schon länger bestehenden Studieneingangsphasen drei Prüfungswiederholungen vorgesehen, die Unis konnten zusätzlich autonom unbeschränkt viele Wiederholungen erlauben. Die neue STEOP gilt nicht für Studien, die ohnehin bereits zugangsbeschränkt sind (Sport, Psychologie, Publizistik) bzw. an Unis mit generellem Aufnahmeverfahren (Kunst, Medizin, Veterinärmedizin).

    Umfang der STEOP variiert

    Der Umfang der STEOP variiert aufgrund der Autonomie je nach Universität und auch je nach Fach, einzige Vorgabe neben der Mindest-und Höchstdauer: Sie muss aus mindestens zwei Prüfungen bestehen. An der Uni Wien dauert die STEOP ein Semester und umfasst je nach Studium zwischen 15 und 30 ECTS (30 ECTS entsprechen dem Arbeitspensum eines Semesters). Ein Großteil der Fächer kommt dabei mit dem Minimum aus, die 30 ECTS werden nur von den drei Wirtschafts-Bachelorstudien, Internationaler Entwicklung und Soziologie ausgereizt. Zum Vergleich: An der Uni Salzburg umfasst die STEOP nur vier bis zwölf ECTS, an der Boku vier bis sechs ECTS.


    Neuerungen beim Studienzugang

    Grafik © APA

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