Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
23. Mai 2013 22:30 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Nationalrat novellierte Gleichbehandlungsgesetz OeNB schon vor 1938 von illegalen Nazis durchsetzt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Österreich Nächster Artikel Nationalrat novellierte Gleichbehandlungsgesetz OeNB schon vor 1938 von illegalen Nazis durchsetzt
Zuletzt aktualisiert: 17.05.2011 um 11:31 UhrKommentare

Syrische Oppositionelle und israelischer Vize-Minister bei Strache

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache plant am Dienstag im Laufe des Tages ein Treffen mit fünf syrischen Oppositionellen in der Wiener FPÖ-Zentrale. Auch der israelische Vize-Minister Ayoob Kara, der bereits einmal in Österreich war, sei mit dabei.

Foto © Reuters

Das berichtete die Tageszeitung "Österreich" (Dienstag-Ausgabe). FPÖ-Sprecher Karl-Heinz Grünsteidl bestätigte den Bericht gegenüber der APA. Die Ergebnisse des Treffens würden morgen, Mittwoch, um 08.30 Uhr in einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

Um welche syrischen Oppositionellen es sich handelt, konnte Grünsteidl nicht sagen. Der Wiener FPÖ-Politiker David Lasar, der das Treffen mit eingefädelt habe, erklärte laut der Zeitung: "Kara wurde von Premierminister Netanyahu persönlich entsandt." In den Gesprächen solle es um ein Syrien nach dem Regime von Präsident Bashar al-Assad gehen.

"Wir werden da initiativ, weil Europa bei diesem Land nicht länger wegschauen darf. Immerhin ist Syrien mit mindestens 2.500 Giftgas-Raketen bestückt, die jederzeit auf Europa gerichtet werden können. Es wäre fatal, wenn das in die falschen Hände käme", erklärte Lasar, nicht amtsführender Stadtrat und Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG).

IKG war empört

Karas Österreich-Aufenthalt im Dezember der Vorjahres in Kärnten und Wien auf FPÖ-Einladung war offenbar nur mit dem israelischen Parlament abgesprochen, nicht aber mit dem Außenministerium in Jerusalem oder der Botschaft in Wien. Wegen der FPÖ-Kontakte zeigte sich die IKG damals empört und legte die Entlassung Karas nahe. Kara traf damals Strache, den FPÖ-Europaabgeordneten Andreas Mölzer sowie den Kärntner Landeshauptmann Gehard Dörfler (FPK).

Kara bedankte sich bei seinem Österreich-Besuch bei der FPÖ "für die Unterstützung in der Gaza-Flotten-Krise". Angehörige einer israelischen Eliteeinheit hatten 2010 bei einer Kommandoaktion gegen eine Hilfsflotte für den palästinensischen Gazastreifen in internationalen Gewässern acht türkische Palästina-Solidaritätsaktivisten und einen türkisch-amerikanischen Doppelstaatsbürger an Bord des Schiffes "Mavi Marmara" getötet. Dies führte zu schweren Irritationen zwischen der Türkei und Israel.

Kara ist Vize-Minister für die Entwicklung des Negev und Galiläas. Der Knesset-Abgeordnete gehört zu Netanyahus rechtsgerichteter Likud-Partei. Kara ist Druse. Die Drusen sind eine im 11. Jahrhundert entstandene islamische Sekte.


KLEINE.tv

Lokalaugenschein im Sulmtal

Das Kraftwerk an der Schwarzen Sulm ist sehr umstritten. Bauherr Peter M...Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Terror von London: Soldat getötet 

Terror von London: Soldat getötet

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang