Darabos rechnet wieder - Modell noch billiger geworden
Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) hat neuerlich die Kosten für ein Berufsheer berechnen lassen. Demnach kommt das Modell des Ministers jetzt noch billiger und kostet nur mehr 1,9 statt 2,18 Mrd. Euro.

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Das berichteten "Kurier" und "Österreich" (Dienstagausgaben). Das ist schon das zweite Mal, dass Darabos' Modell neu berechnet und billiger wird. Ursprünglich war der Generalstab von deutlich über zwei Mrd. Euro an jährlichen Kosten ausgegangen. Das lag einige Hundert Mio. über dem derzeitigen Budget, weswegen auf die derzeit aktuellen 2,18 Mrd. hinuntergerechnet wurde.
Das brachte dem Minister den Vorwurf ein, er hätte die Zahlen "frisiert". Außerdem war auch dieses Modell zu teuer, da im Budget auch die temporären Eurofighter-Raten enthalten sind. Also gab es nun eine dritte Rechenrunde mit neuerlich veränderten Planungsgrundlagen. Jetzt geht es - zumindest auf dem Papier - auch mit 1,9 Mrd. Euro. Die Kosteneinsparung sollen vor allem im Verwaltungsbereich erreicht werden. Der "Kurier" zitiert ÖVP-Strategen, die das jüngste Darabos-Modell bereits nachgerechnet haben und davor warnen, dass das "das Ende des Bundesheeres wäre".












