Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 00:40 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
UNO hält einstimmig an Golan-Mission fest Menschenwürde soll in Verfassung verankert werden Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Österreich Nächster Artikel UNO hält einstimmig an Golan-Mission fest Menschenwürde soll in Verfassung verankert werden
Zuletzt aktualisiert: 26.10.2010 um 21:30 UhrKommentare

Letztes Aufgebot am Wiener Heldenplatz?

Geht es nach der SPÖ, könnten Aufmärsche des Bundesheeres wie gestern in Wien bald Vergangenheit sein. Kanzler Faymann hat auch am Heldenplatz die Wehrpflicht infrage gestellt, nicht so der Bundespräsident.

Foto © AP

Die am Nationalfeiertag traditionelle "Leistungsschau des Bundesheeres" und Angelobung von 1200 Rekruten war neuerlich ein Publikumsmagnet. Rund 750.000 Besucher sollen den Heldenplatz frequentiert haben. Bundeskanzler und SPÖ-Chef Werner Faymann hat in seiner Ansprache erneut an der allgemeinen Wehrpflicht gerüttelt, nachdem der Wiener Bürgermeister Michael Häupl und anschließend die gesamte SPÖ vor der Wiener Wahl eine Volksbefragung zu deren Abschaffung angekündigt haben. Der Regierungschef will jedenfalls "den Startschuss für die Debatte" um die Wehrpflicht gegeben haben. In den nächsten Monaten seien Aufgaben und Organisation des Bundesheeres neu festzulegen. Faymann kündigt an, dabei auch die Erfahrungen anderer Länder mit einem Berufsheer einzukalkulieren. Die Zukunft des Katastrophenschutzes, der Friedensmissionen und Landesverteidigung müssten beantwortet werden.

Weniger eilig hat es die ÖVP, die an der Wehrpflicht festhält. Laut ÖVP-Chef Josef Pröll müssten zunächst die Aufgaben des Militärs zeitgemäß und nicht mehr an den Anforderungen des "Kalten Krieges" definiert werden. Dann ginge es darum, das Bundesheer neu zu organisieren. Pröll betonte in seiner Botschaft zum Nationalfeiertag, die Wehrpflicht garantiere die Sicherheit des Landes. Sie ist in seinen Augen auch wichtiger Bestandteil der österreichischen Identität.

Fischer für Bleiberecht

Skeptisch gegenüber der Abschaffung der Wehrpflicht zeigt sich erneut Bundespräsident Heinz Fischer. Das Heer sei auf der Wehrpflicht aufgebaut, die überdies in der Verfassung verankert sei, meinte Fischer. In seiner TV-Ansprache warb der Bundespräsident für ein Bleiberecht, das gut integrierten Zuwandererfamilien ein Leben in Österreich ermöglichen soll. Damit könne man "viel Arbeit sparen, auch Tränen und viel Kritik". Eine ungeregelte Zuwanderung sei aber undenkbar. Sie sollte über die geplante "Rot-weiß-rot-Card" erfolgen. In der Bildungsdebatte und dem Streit zwischen Bund und Ländern über Kompetenzen ermahnte Fischer, es dürfe "keine Machtspiele" geben. "Denn es geht um Regelungen für die Zukunft unserer Kinder". Zum Budgetentwurf meinte er, es gäbe erkennbare Bemühungen, das Defizit zu dämpfen. Trotzdem müsse es einen "längerfristigen Reformkompass", eine Perspektive für Österreich bis 2020 geben.

WOLFGANG SIMONITSCH

KLEINE.tv

Voves und das Sulmkraftwerk

In einer dringlichen Anfrage haben die steirischen Grünen kritische Frag...Bewertet mit 1 Stern

 

Politik im Bild

Fischer empfing Alaba in der Hofburg 

Fischer empfing Alaba in der Hofburg

 

Kroatien tritt EU bei

AP

Am 1. Juli 2013 tritt Kroatien als insgesamt 28. Land der Europäischen Union teil. Hintergründe und Informationen zur EU-Mitgliedschaft der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik.



Griechenland in der Krise

Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang