Kranzniederlegungen zum Auftakt
Mit den traditionellen Kranzniederlegungen in der Krypta am Äußeren Burgtor haben am Dienstagvormittag die Veranstaltungen zum Nationalfeiertag begonnen.

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Den Auftakt machte wie immer Bundespräsident Heinz Fischer, der pünktlich um 9.00 Uhr gemeinsam mit Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) und Generalstabschef Edmund Entacher die Garde am Heldenplatz abschritt und Kränze an den Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus und der Weltkriege niederlegte. Eine halbe Stunde später wiederholte sich das alljährliche Ritual mit den Mitgliedern der Bundesregierung, aber ohne Fischer.
Wenig Kontaktmöglichkeit zu Fischer
Das Staatsoberhaupt hatte sich unmittelbar nach seiner Kranzniederlegung wieder in die Hofburg zurückgezogen. Für die trotz des frischen Herbstwetters bereits auf den Heldenplatz gekommenen Hunderten Schaulustigen gab es dabei allerdings wenig Gelegenheit zum Kontakt mit dem Präsidenten. Angesichts des Trosses aus Militärs und Polizisten, der Fischer begleitete, wagte sich kaum jemand an ihn heran. Immerhin Gesundheitsminister Alois Stöger (S), dessen Ministerium am Heldenplatz Äpfel verteilte, gelang es, dem Präsidenten kurz die Hand zu schütteln.
Mehr Gelegenheit, mit dem Staatsoberhaupt auf Tuchfühlung zu gehen, gibt es ab 14.00 Uhr, wenn die Präsidentschaftskanzlei in der Hofburg ihre Tore für den alljährlichen Tag der offenen Tür am Nationalfeiertag öffnet. Bereits seit 9.00 Uhr steht das Parlament offen, im Lauf des Vormittags konnten Interessierte auch das Wissenschafts-, Unterrichts- sowie das Außenministerium am Minoritenplatz besuchen. Ab Mittag tritt auch Bundeskanzler Werner Faymann (S) im Kanzleramt zum Händeschütteln an.
Die Hauptbesuchsattraktion des Nationalfeiertags ist aber wie jedes Jahr die "Leistungsschau" des Bundesheers am Heldenplatz, bei der die Bevölkerung Hubschrauber, Panzer und sonstiges militärisches Gerät bestaunen kann. Außerdem traten am Dienstagvormittag über 1.000 Rekruten zur Angelobung am Heldenplatz an. Bei dieser Gelegenheit war auch eine kurze Ansprache von Bundeskanzler Faymann geplant. Die findet normalerweise im Rahmen eines Sonderministerrats im Kanzleramt statt, der diesmal allerdings zu einer Veranstaltung unter freiem Himmel umfunktioniert wurde.
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