Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 24. Oktober 2014 10:27 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    ÖIAG: Andritz-Chef Leitner nicht mehr AR-Mitglied 140 Flüchtlinge im Nordburgenland aufgegriffen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Österreich Nächster Artikel ÖIAG: Andritz-Chef Leitner nicht mehr AR-Mitglied 140 Flüchtlinge im Nordburgenland aufgegriffen
    Zuletzt aktualisiert: 08.09.2010 um 14:06 UhrKommentare

    Klares Nein der SPÖ zu Studiengebühren

    Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) beißt mit ihrer Forderung nach Wiedereinführung von Studiengebühren beim Koalitionspartner auf Granit, wie zahlreiche Wortmeldungen aus der SPÖ am Mittwoch zeigten.

    Foto © APA

    Karl wird darin "Verunsicherungspolitik" vorgeworfen. SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl wertete die Aussagen von Karl als "Versuch, sich aus der Ressortverantwortung zu stehlen und als Eingeständnis, dass sich die ÖVP-Ministerin offenbar gar nicht darum bemüht, sich bei ihrem Parteifreund, ÖVP-Finanzminister Pröll für mehr Mittel für die Universitäten einzusetzen".

    Das Schließen von Universitäten und die Kündigung von Professoren ist für Kuntzl eine "nicht tolerierbare und gefährliche Verunsicherung von Lehrenden und Studierenden". Die Forderungen seitens der ÖVP nach Studiengebühren seien zudem gegen das Koalitionsabkommen.

    Verständnis ja, Zustimmung nein

    Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) äußerte im Radio-"Mittagsjournal" Verständnis für die Wissenschaftsministerin. Schmied, die im Vorjahr zusätzliche Mittel für den Schulbereich gefordert hatte und dann mit ihrem Vorstoß auf eine längere Lehrerarbeitszeit gescheitert war, könne sich "sehr gut in die Situation" von Karl hineindenken. Studiengebühren lehnt die Unterrichtsministerin allerdings ab. Statt dessen sei der Finanzminister gefordert. "Am Ende des Tages werden wir zu der Erkenntnis kommen, dass wir im Bildungsbereich mehr Budgetmittel brauchen", sagte Schmied.

    Statt immer wieder neue Einnahmequellen wie etwa Studiengebühren aufs Tapet zu bringen, solle Karl zuerst die vorhandenen Mittel effizienter einsetzen, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. Dass Karl mit Schließungen von Unis und massivem Personalabbau droht, geht nach Ansicht von Rudas "zu weit". Stattdessen solle sich die Ministerin mit ihrem Appell "an die einzig richtige Adresse wenden", nämlich an Finanzminister Pröll. Im Sinne der Budgetkonsolidierung müsse jedes Ministerium seinen Beitrag leisten.

    Für SPÖ-Klubobmann Josef Cap werden Studiengebühren "mit der SPÖ auch nicht wieder eingeführt". Österreich habe ohnehin zu wenig Akademiker. Das Bildungssystem sei "noch immer sozial zu selektiv", Studiengebühren würden die Situation verschärfen.


    Mehr Österreich

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Neue Partei mit bekannten Gesichtern

      "Das moderne Österreich" - so nennt sich eine neue Partei in Kärnten, mi...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Seligsprechung von Papst Paul IV 

      Seligsprechung von Papst Paul IV

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!