Pensionisten fordern frühere Auszahlung der Pensionen
Pensionistenvertreter fordern, dass die Pensionen bereits am Monatsletzten auf das Konto überwiesen werden und nicht wie bisher erst am ersten des Monats.

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Mit einer einfachen Regelung wollen die Pensionisten auftretende Probleme bei der Auszahlung ihrer Bezüge aushebeln. Das Geld soll nicht wie bisher am Monatsersten zur Verfügung stehen, sondern einen Tag früher, am letzten des zu Ende gehenden Monats. Das fordert der Präsident des Pensionistenverbands (PVÖ), Karl Blecha. Grund ist eine technische Panne bei der Anweisung der Pensionen im September, das Geld war in vielen Fällen statt in der Früh erst am Nachmittag verfügbar.
Damit die Forderung der Pensionisten umgesetzt werden kann, muss es zu einer Änderung des Gesetzes kommen. Die Pensionen werden derzeit immer im Nachhinein am Ersten des Folgemonats angewiesen. So sieht es auch eine Regelung der EU vor. Also: Die Pension für August wird am 1. September auf dem Konto gutgeschrieben. Daran hält sich die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) als auszahlende Stelle. Die Banken müssen das Geld, sobald es auf dem Konto eingetroffen ist, zur Verfügung stellen. Technische Probleme können, wie zuletzt, die Auszahlung verhindern.
Daher, so Blecha, sollen die Pensionen künftig jeweils am Letzten des Bezugsmonats (im August also am 31. August) verfügbar sein, damit die Pensionisten möglichen Zahlungsverpflichtungen nachkommen können. Ob die EU einer österreichischen Sonderregelung zustimmen würde, ist unklar.
Es wäre keine gravierende Änderung. Fällt nämlich der Monatserste auf einen Samstag oder Sonntag, muss die Pension am davorliegenden Freitag verfügbar sein. HELLFRIED SEMLER












