Schulreform: Karl will "Gymnasium für alle"
Am Ende solle "die beste einheitliche Schule für alle Zehn- bis 14-Jährigen herauskommen", damit alle Kinder - unabhängig von ihrer sozialen Herkunft - die gleichen Chancen hätten.

Foto © APAWissenschaftsministerin Beatrix Karl
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) plädiert für eine gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen. Die Diskussionen in der ÖVP über ein neues Bildungspapier könnten durchaus in die Richtung gehen, dass man ein "Gymnasium für alle" ermögliche, so Karl im Ö1-Morgenjournal. Springender Punkt sei, dass die Bildungsentscheidung erst mit 14 Jahren fallen soll.
Neue Mittelschule braucht Evaluation
Die im Rahmen von Schulversuchen derzeit erprobte Neue Mittelschule (NMS) ist für Karl "kein einheitliches Modell". Es gebe vielmehr eine Reihe von Konzepten, die ganz unterschiedlich ausgestaltet seien. Erst die geplante Evaluation werde zeigen, welches Modell das beste sei.
Anfang der Woche hatte ÖAAB-Chef Michael Spindelegger bei der Präsentation seines Bildungskonzepts eine "Einheitsschule" als "falsch" bezeichnet. Für die Ex-ÖAAB-Generalsekretärin Karl ist das Papier "ambitioniert": Spindelegger habe damit den Anstoß für Diskussionen innerhalb der ÖVP für ein neues modernes Bildungskonzept gegeben.











