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Frieden in Nahost: Opfer werden hart Golan: Syrische Rebellen machen Israel nervös Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nahost Nächster Artikel Frieden in Nahost: Opfer werden hart Golan: Syrische Rebellen machen Israel nervös
Zuletzt aktualisiert: 06.06.2010 um 14:08 UhrKommentare

Abschiebung von Friedensaktivisten aus Israel hat begonnen

Nachdem gestern das Gaza-Hilfsschiff "Rachel Corrie" geentert wurde, beginnt heute die Abschiebung der 19 Friedensaktivisten aus Israel. Sieben Personen sind bereits in Jordanien eingetroffen.

Foto © AP

Nach der unblutigen Übernahme des Frachters "Rachel Corrie" hat Israel am Sonntag mit der Abschiebung von 19 internationalen Friedensaktivisten begonnen. Sieben Passagiere reisten über die Allenby-Brücke nach Jordanien aus, wie der israelische Außenamtssprecher Yigal Palmor bestätigte. Die restlichen pro-palästinensischen Aktivisten sollten im Verlauf des Tages vom internationalen Ben-Gurion-Flughafen aus zurück in ihre Heimatländer fliegen.

Die israelische Marine hatte den unter irischer Flagge fahrenden Frachter mit Hilfsgütern Samstagmittag nach mehreren Warnungen vor der Küste des Gazastreifens im Mittelmeer aufgebracht. Die Aktivisten, darunter auch die nordirische Nobelpreisträgerin Mairead Maguire, ließen die Soldaten widerstandslos an Bord.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte am Sonntag: "Die ganze Welt konnte den Unterschied sehen zwischen einer humanitären Flotte und einer Hass-Flotte von gewalttätigen, den Terror unterstützenden Extremisten." Er bezog sich dabei auf die gewaltsame Erstürmung der türkischen "Mavi Marmara", bei der am vergangenen Montag neun Aktivisten getötet und Dutzende verletzt worden waren.

Netanyahu bekräftigte, dass Israel die Einrichtung eines "iranischen Hafens" in Gaza nicht zulassen werde. "Wir werden nicht die freie Einfuhr von Kriegsmaterialien und Schmugglerware für Hamas erlauben. Auf der anderen Seite haben wir nicht den Wunsch, der zivilen Bevölkerung im Gazastreifen das Leben schwer zu machen." Daher wolle man weiter die Einfuhr humanitärer Güter gewährleisten.


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