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    Zuletzt aktualisiert: 28.05.2009 um 09:02 UhrKommentare

    Obama empfängt Palästinenserpräsident Abbas in Washington

    Vor dem amerikanisch-palästinensischen Gipfeltreffen äußerte sich die palästinensische Seite vorwiegend skeptisch. Abbas-Sprecher Nabil Abu Rudeineh sagte, man erwarte von der US-Regierung "Taten statt Worte".

    Nach Netanjahu empfängt Obama nun Abbas

    Foto © APNach Netanjahu empfängt Obama nun Abbas

    Bei einem Treffen im Weißen Haus wollen Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (Abu Mazen) und US-Präsident Barack Obama am Donnerstag über den Fortgang der Friedensbemühungen im Nahen Osten beraten. Abbas wolle Obama bitten, seinen Einfluss auf Israel geltend zu machen, um den Bau jüdischer Siedlungen in den palästinensischen Gebieten zu stoppen und die Gründung eines Palästinenserstaats voranzutreiben, sagte sein Sprecher Nabil Abu Rudeina.

    Clinton bemüht. Vor dem Treffen hat Außenministerin Hillary Clinton den Willen bekräftigt, für einen Frieden in Nahost alle Seiten einzubinden. "Unsere Bemühungen sind sehr abgestimmt", sagte Clinton am Mittwoch (Ortszeit) nach einem Treffen mit ihrem ägyptischen Amtskollegen Ahmed Abul Gheit. Man verfolge "ein wohl durchdachten Ansatz", um die festgefahrenen Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern in Gang zu bringen. Zugleich unterstrich Clinton allerdings die US-Forderung nach einem Siedlungsstopp Israels in den besetzten Palästinensergebieten.

    Druck auf Israel. Obama wolle "einen Stopp der israelischen Siedlungen - nicht einiger Siedlungen, keine Außenposten, keine natürlich gewachsenen Ausnahmen", betonte Clinton am Mittwoch. Der US-Präsident hatte diese Haltung bereits vorige Woche nach einem Treffen mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu deutlich gemacht. Netanyahu forderte am Mittwochabend Zugeständnisse seitens der Palästinenser und der arabischen Staaten. "Wir sind zu konkreten Schritten in Richtung Frieden bereit", sagte Netanyahu vor dem israelischen Parlament, der Knesset. "Wir erwarten aber auch, dass die Palästinenser ihrerseits konkrete Schritte unternehmen."

    Unterstützung der USA. Die US-Außenministerin drängte beide Seiten in dem Konflikt zur Kompromissbereitschaft und versicherte dabei die Unterstützung der Weltgemeinschaft und der USA. "Am Ende hängt es von den beiden Seiten ab", sagte Clinton. Israel und Palästinenser müssten sich dazu bekennen, eine Lösung ihrer Streitpunkte erreichen zu wollen.


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    Foto © Reuters

    Mahmoud Abbas Foto © Reuters

    Fakten

    Abbas Treffen mit Obama folgt zwei Wochen auf den Antrittsbesuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Obamas Regierung strebt eine Zwei-Staaten-Lösung an, Netanyahu hat ein eindeutiges Bekenntnis dazu bisher aber vermieden.

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