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Frieden in Nahost: Opfer werden hart Golan: Syrische Rebellen machen Israel nervös Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Nahost Nächster Artikel Frieden in Nahost: Opfer werden hart Golan: Syrische Rebellen machen Israel nervös
Zuletzt aktualisiert: 06.02.2009 um 10:18 UhrKommentare

Umfrage vor Israel-Wahl: Ultrarechte im Aufwind

Vier Tage vor der Parlamentswahl in Israel ist der Vorsprung des rechtsoppositionellen Likud-Blocks von Ex-Premier Netanyahu in Umfragen deutlich geschrumpft. Im Aufwind ist dagegen die ultrarechte und antiarabische Partei "Israel Beitenu" ("Israel unsere Heimat"), die von Einwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion unter Führung von Avigdor Lieberman gegründet wurde.

Nach einer am Freitag von der Zeitung "Yedioth Ahronoth" veröffentlichten Umfrage des Instituts Dahaf kann Likud am kommenden Dienstag mit 25 der 120 Sitze im Parlament (Knesset) rechnen, fünf weniger als bei den Umfragen der vergangenen Woche. Für die derzeit regierende Kadima-Partei von Außenministerin Livni wurden 23 Abgeordnetenmandate prognostiziert. "Israel Beitenu" konnte die sozialdemokratische Arbeitspartei des Verteidigungsministers Barak vom dritten Platz verdrängen. Befragt wurden 1.000 Wahlberechtigte.

Die Neuwahl wurde erforderlich, weil Ministerpräsident Ehud Olmert, der unter massiven Korruptionsvorwürfen steht, zum Rücktritt gezwungen wurde. Danach scheiterte Livni, seine Nachfolgerin an der Kadima-Spitze, mit dem Versuch, eine neue Koalitionsregierung zu bilden. Israel hat unterdessen laut der Hamas auf die Freilassung seines entführten Soldaten Gilad Schalit als Bedingung für eine Öffnung der Grenzübergänge zum Gazastreifen verzichtet. Israel habe eine Reihe von Forderungen fallen lassen, nachdem beide Seiten mit einseitigen Waffenstillstandserklärungen den Konflikt im Gazastreifen beendet hätten, so ein Hamas-Sprecher am Donnerstag.

Quelle: APA

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