Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 16:51 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
U-Ausschuss: Grasser weist Vorwurf der Akten-Weitergabe zurück Innenministerium - Mails belegen parteipolitische Postenbesetzung Voriger Artikel Ministeriums-Affäre: 15/20 Nächster Artikel Neuer U-Ausschuss nach Aktenfund? Missethon: "Werden mitarbeiten im U-Ausschuss"
Zuletzt aktualisiert: 01.03.2008 um 10:29 Uhr

Umfragen: Beide Koalitionsparteien verlieren

Sowohl ÖVP als auch SPÖ verlieren in den jüngsten Umfragen weiter an Zustimmung.

Gusenbauer und Molterer

Foto © APAGusenbauer und Molterer

Die Koalitionskrise schlägt sich auch in den Umfragen nieder: Beide Regierungsparteien verlieren in den jüngsten Umfragen weiter an Zustimmung. In einer Gallup-Umfrage für die Samstag-Ausgabe der Tageszeitung "Österreich" hält die ÖVP nur noch bei 31 Prozent und die SPÖ mit 29 sogar erstmals unter der 30 Prozent-Marke. Für die ÖVP würde das einen Verlust von zwei, für die SPÖ von drei Prozentpunkten gegenüber der Vorwoche bedeuten. Noch etwas höher werden beide Parteien in einer OGM-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "profil" geführt: Hier führt die ÖVP mit 34 vor der SPÖ mit 32 Prozent.

Opposition profitiert. Die Opposition profitiert von der Schwäche der Koalitionsparteien. In der Gallup-"Österreich"-Umfrage kommen die Grünen auf 17 Prozent, die FPÖ auf 15 und das BZÖ auf fünf Prozent. Laut der OGM-"profil"-Umfrage liegen die Grünen und die FPÖ bei je 15 Prozent, das BZÖ bei vier Prozent.

Kanzlerfrage. Unterschiedliche Ergebnisse haben die beiden Institute in der Kanzlerfrage. Laut OGM hat SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer mit 19 Prozent vor ÖVP-Obmann Willhelm Molterer mit 15 Prozent die Nase vorne, laut Gallup führt hingegen Molterer mit 35 Prozent vor Gusenbauer mit 31 Prozent.

Neuwahlen. Für Neuwahlen sind laut OGM bereits 40 Prozent der Österreicher, 48 Prozent sprechen sich dagegen aus. Sollte es zu Neuwahlen kommen, tragen nach Meinung von 61 Prozent beide Parteien Schuld daran. Nur noch 22 Prozent sind - für die Zeit nach etwaigen Neuwahlen - wieder für eine große Koalition, 19 Prozent für eine rot-grüne Regierung, für eine Regierung rechts der Mitte sprechen sich 12 Prozent aus.


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang