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Zuletzt aktualisiert: 15.02.2008 um 17:41 Uhr

Platter und Berger vereinbaren gemeinsames Vorgehen

Der Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit, Erik Buxbaum, soll in Abstimmung mit Oberstaatsanwalt Ermittlungstätigkeit festlegen.

Justizministerin Berger und Innenminister Platter

Foto © ReutersJustizministerin Berger und Innenminister Platter

Der etwas eigenwillige "Krieg" zwischen dem Justiz- und dem Innenministerium hat zumindest vorläufig mit einer Niederlage für Justizministerin Maria Berger (S) geendet. Nachdem sich herausgestellt hat, dass im Streit um die polizeilichen Ermittlungen in der Korruptionsaffäre zwischen Wiener Polizei und Staatsanwaltschaft die Exekutive im Recht sein dürfte, konnte Innenminister Günther Platter (V) doch noch eine gemeinsame Vorgehensweise verkünden.

Schlichtung. Zur Schlichtung des Konflikts beauftragte Platter den Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit, Erik Buxbaum. Dieser soll nun mit dem Oberstaatsanwalt in Kontakt treten und gemeinsam die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der Ermittlungen abstimmen. "Dieser Weg ist vernünftig, seriös und sachorientiert. Auf direktem Weg hätte das ohne politisches Hick-hack funktionieren können", so Platter in Richtung Berger.

Konfikt. Die Bundespolizeidirektion Wien hatte zuvor das Ersuchen der Justiz, eine Diensteinheit zu benennen, die in der Causa Haidinger anstelle des Büros für Interne Angelegenheiten (BIA) die Ermittlungen übernimmt, am Freitagnachmittag per Presseaussendung abgelehnt. "Die Staatsanwaltschaft kann die für Sicherheitsbehörden geltenden Zuständigkeitsbestimmungen nicht beeinflussen, wonach Erhebungen gegen Angehörige des Innenressorts vom Büro für Interne Angelegenheiten geführt werden", hieß es darin.


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