Stichwort: Koralmtunnel und Baltisch-Adriatischer Korridor
Gemeinsam mit Semmeringbasistunnel Neu österreichisches Schlüsselprojekt zwischen Danzig und Bologna.
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Der Bau des Koralmtunnels als Teil der "Neuen Südbahn" gliedert sich in das Baulos Koralmtunnel 1 (KAT1) vom Ostportal im steirischen Frauental bis in den Bereich Leibenfeld bei Deutschlandsberg. Das Baulos KAT2 führt von Leibenfeld bis zum Durchschlag zu den Baulosen KAT1 und KAT3 unter dem Berg über die Landesgrenze Steiermark-Kärnten. Das Baulos KAT3 führt vom Kärntner Westportal in Mitterpichling bei St. Paul in Lavanttal bis zum Durchschlag zum Baulos KAT2. Der Tunnel selbst ist 32,9 Kilometer lang.
Die beiden Röhren verlaufen in einem Abstand von 40 Metern und haben alle 400 Meter eine Verbindung in sogenannten Querschlägen, die im Gefahrenfall als Fluchttunnels dienen. In der Mitte der Röhren befindet sich eine Nothaltestelle.
Der Koralmtunnel bildet neben dem noch zu errichtenden Semmeringbasistunnel Neu (SBT) das österreichische Schlüsselstück des Baltisch-Adriatischen Korridors. Dieser soll die polnischen Städte Danzig und Warschau sowie die baltischen Staaten mit dem Wirtschaftsraum Wien-Bratislava verbinden und eine leistungsfähige Verbindung in den oberitalienischen Raum nach Bologna, Triest und Venedig bringen. Die bisher knapp dreistündige Fahrzeit von Graz nach Klagenfurt verkürzt sich auf eine Stunde, mit dem SBT soll sich auch die Fahrzeit Graz-Wien signifikant verringern.











