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Präsidenten-Wahl startet mit bitterem Beigeschmack Iran provoziert: Atomwächter der Sabotage beschuldigt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Iran Nächster Artikel Präsidenten-Wahl startet mit bitterem Beigeschmack Iran provoziert: Atomwächter der Sabotage beschuldigt
Zuletzt aktualisiert: 16.09.2012 um 18:30 UhrKommentare

Sieben Monate bis zur Bombe

"Handeln, bevor es zu spät ist". Der Iran wird nach israelischer Darstellung in sechs bis sieben Monaten an der Schwelle zum Bau einer Atombombe stehen - nun fordert Netanyahu die USA zum Handeln auf.

Luftaufnahme der umstrittenen iranischen Anlage bei Parchin

Foto © APLuftaufnahme der umstrittenen iranischen Anlage bei Parchin

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte am Sonntag im US-Fernsehen, die Islamische Republik könnte bis Mitte 2013 über 90 Prozent des benötigten Urans verfügen. Er rief die US-Regierung auf, dem Iran klare Grenzen aufzuzeigen, "bevor es zu spät ist". Dies würde auch die Gefahr verringern, dass ein Militärschlag gegen die iranischen Atomanlagen notwendig werde.

"Rote Linien"

US-Präsident Barack Obama hat es im Atomkonflikt mit dem Iran abgelehnt, die von dem Verbündeten verlangten "roten Linien" zu ziehen. Der Streit zwischen den beiden Politiker gipfelte bisher in der Entscheidung Obamas, sich nicht mit Netanyahu zu treffen, wenn dieser Ende des Monats die USA besucht. Der Iran steht im Verdacht, nach Kernwaffen zu streben. Die USA und Israel haben einen Angriff nicht ausgeschlossen, um dies zu verhindern. Die Regierung in Teheran weist die Vorwürfe zurück.


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Zeittafel: Die bewegte Geschichte des Iran.

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