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Atomstreit: Rohani hofft auf Einigung mit dem Westen Iran treibt umstrittenes Nuklearprogramm voran Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Iran Nächster Artikel Atomstreit: Rohani hofft auf Einigung mit dem Westen Iran treibt umstrittenes Nuklearprogramm voran
Zuletzt aktualisiert: 14.05.2012 um 09:45 UhrKommentare

Neuer Hinweis auf Atomwaffenforschung

Die israelische Zeitung "Haaretz" zeigte am Montag in ihrer Internetausgabe eine Computerzeichnung eines Objekts, das Experten als Druckkammer für Testexplosionen werten. Es soll sich in der geheimen iranischen Militäranlage Parchin befinden.

So könnte die Druckkammer aussehen

Foto © APSo könnte die Druckkammer aussehen

Während am Montag und Dienstag in Wien neue Gespräche zwischen dem Iran und der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA stattfinden sollen, ist ein neuer Verdachtsmoment gegen die Islamische Republik wegen eines möglichen Atomwaffenprogramms aufgetaucht.

Die israelische Zeitung "Haaretz" zeigte am Montag in ihrer Internetausgabe eine Computerzeichnung eines Objekts, das Experten als Druckkammer für Testexplosionen werten. Es soll sich in der geheimen iranischen Militäranlage Parchin befinden. Das Bild wurde der Nachrichtenagentur Associated Press von Agenten "eines Landes übermittelt, das das iranische Atomprogramm genau verfolgt".

Akkurates Bild

Der früherer IAEA-Vizedirekter Olli Heinonen bezeichnete das Bild als akkurat. Es ähnle sehr einem Foto, dass er kürzlich gesehen habe und von dem er annehme, dass es sich um eine Druckkammer in Parchin handle. Auch die Farben stimmten überein.

Die IAEA vermutet, dass in Parchin Tests im Rahmen der Atomwaffenforschung stattgefunden haben könnten. Der Iran verweigerte bisher den Inspektoren den Zutritt.

Anlässlich der Gespräche zwischen dem Iran und der IAEA hat das Iran-kritische Bündnis "Stop the Bombe" für Montag eine Protestkundgebung vor der iranischen Botschaft in Wien angekündigt. In einer Aussendung forderte "Stop the Bomb" eine scharfe Sanktionspolitik gegen Teheran und die Unterstützung der iranischen Opposition.

"Die Kundgebung richtet sich gegen den fortgesetzten Dialog mit einem antisemitischen Regime und dagegen, dass sich die westlichen Staaten auf einen faulen Kompromiss einlassen und dem iranischen Regime womöglich die Urananreicherung zugestehen, was selbst noch hinter die bisherigen Forderungen der Vereinten Nationen zurückfallen würde", erklärte die Sprecherin des Bündnisses, Simone Dinah Hartmann.


Grafik

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