Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 20. April 2014 07:54 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Home » Politik » Iran
    Iran hält an umstrittenem UNO-Botschafter fest Weltmächte einigen sich mit dem Iran Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Iran Nächster Artikel Iran hält an umstrittenem UNO-Botschafter fest Weltmächte einigen sich mit dem Iran
    Zuletzt aktualisiert: 08.03.2012 um 16:20 UhrKommentare

    Waffen für den Frieden

    Die USA sollen Israel einem Medienbericht zufolge im Gegenzug für einen Verzicht auf Luftangriffe gegen den Iran in diesem Jahr moderne Waffen und weitere Rüstungsgüter versprochen haben. Ein Angriff sei damit auch später noch möglich - und verheerender.

    Foto © Reuters

    Die israelische Tageszeitung "Maariv" berichtete am Donnerstag, die US-Regierung habe Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bei seinem USA-Besuch zu Wochenbeginn die Lieferung von bunkerbrechenden Raketen und Tankflugzeugen in Aussicht gestellt.

    Israel müsse dafür aber mögliche Luftangriffe gegen iranische Atomanlagen auf frühestens 2013 und damit auf die Zeit nach den US-Präsidentschaftswahlen im November verschieben, hieß es unter Berufung auf westliche Diplomaten und Geheimdienstmitarbeiter.

    Der Westen verdächtigt Teheran, nach Atomwaffen zu streben, was die iranische Regierung zurückweist. Israel fühlt sich durch das iranische Atomprogramm in seiner Existenz bedroht. Netanyahu hatte am Montag in Washington auf das Selbstverteidigungsrecht seines Landes gepocht und zu schnellem Handeln gemahnt: "Niemand von uns kann es sich leisten, viel länger zu warten."

    Späterer Angriff

    Die Lieferung von modernen Bunker-zerstörenden Raketen könnte das Zeitfenster für einen möglichen israelischen Luftangriff erweitern, berichtete "Maariv". Denn dann könnte Israel auch zuschlagen, wenn der Iran Atomanlagen unter die Erde verlegt hat.

    Am Dienstag hatten die fünf UNO-Vetomächte China, Frankreich, Großbritannien, Russland und die USA sowie Deutschland Teheran eine Wiederaufnahme der sogenannten Sechsergespräche angeboten. Der Iran warnte daraufhin, die Gespräche würden scheitern, wenn versucht werde, neuen Druck auf Teheran auszuüben.

    Der Sprecher von US-Präsident Barack Obama machte am Mittwoch aber klar, dass eine harte Linie gefahren werden solle: "Wir werden vom Iran verlangen, seine internationalen Verpflichtungen einzuhalten - und überprüfbare Beweise dafür zu liefern, dass er nicht nach einer Atomwaffe strebt", sagte Jay Carney. Die USA würden zudem ihre Bemühungen fortsetzen, mit "Sanktionen und anderen Maßnahmen den Iran zu isolieren und unter Druck zu setzen".


    Fakten

    Am Donnerstagmittag sollte der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO/IAEA) in Wien seine Beratungen über das iranische Atomprogramm fortsetzen. Diese waren am Mittwoch unterbrochen worden.

    Mehr Iran

    Mehr aus dem Web

      Grafik

      Zeittafel: Die bewegte Geschichte des Iran.

      KLEINE.tv

      Streik in Salvador beendet

      Während des mehrtägigen Ausstandes hatte die Hauptstadt des Bundesstaate...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf 

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf

       


      100 Jahre Erster Weltkrieg

      100 Jahre 1. Weltkrieg

      Kriegsgegner, Frontlinien und die wichtigsten Kriegsschauplätze. Die Fakten auf einen Blick.

       

      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht