Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 28. Juli 2014 12:27 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Home » Politik » Iran
    Iran will Atom-Verhandlungen verlängern Iran sichert Irak Unterstützung zu Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Iran Nächster Artikel Iran will Atom-Verhandlungen verlängern Iran sichert Irak Unterstützung zu
    Zuletzt aktualisiert: 03.02.2012 um 14:40 UhrKommentare

    Fronten zwischen Iran und Israel verhärten sich

    Das politische Oberhaupt Khamenei hat auf die Drohungen Israels, den Iran anzugreifen reagiert und eine Gegenoffensive gestartet. Der Iran werde jedes Land und jede Gruppe unterstützen, die eine Konfrontation mit Israel suchten. Indes warnt der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz vor einem Militärschlag gegen den Iran.

    Ayatollah Ali Khamenei Khamenei

    Foto © APAAyatollah Ali Khamenei Khamenei

    Der Iran wird nach den Worten seines geistlichen und politischen Oberhaupts Ayatollah Ali Khamenei dem internationalen Druck nicht nachgeben und an seinem Atomprogramm festhalten. Stattdessen drohte Khamenei am Freitag mit Vergeltung für die Sanktionen gegen die iranischen Ölexporte. Drohungen gegen den Iran würden den USA schaden, erklärte er in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache.

    "Wir haben unsere eigenen Drohungen, die wir zu gegebener Zeit umsetzen können." Zugleich wandte er sich gegen Israel. Der Iran werde jedes Land und jede Gruppe unterstützen, die eine Konfrontation mit Israel suchten, erklärte Khamenei. Der Iran steht im Verdacht, nach Atomwaffen zu streben. Die Islamische Republik bestreitet dies. Die USA und die EU haben ein Ölembargo gegen den Iran verhängt.

    Sicherheitskonferenz warnt vor Angriff auf Iran

    Unmittelbar vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz hat deren Leiter Wolfgang Ischinger vor einem Militärschlag gegen den Iran gewarnt. "Das wäre der Bankrott der Politik und der Diplomatie", sagte Ischinger am Freitag im Deutschlandfunk. Es müsse in München darüber geredet werden, ob nach einem Scheitern diplomatischer Bemühungen noch andere als militärische Optionen im Atomstreit mit dem Iran möglich seien.

    Israel fühlt sich durch das Atomprogramm der Islamischen Republik bedroht und hat einen Angriff auf deren Nuklearanlagen nicht ausgeschlossen. US-Verteidigungsminister Leon Panetta rechnet nach Informationen der "Washington Post" bereits im Frühjahr mit einem Schlag der Israelis.

    Ischinger plädierte als Alternative zu einem Militäreinsatz für eine Politik der Abschreckung gegenüber dem Iran. Eine derartige Strategie habe sich im Kalten Krieg bewährt, und er könne nicht erkennen, dass sie nicht auch gegen die Führung in Teheran funktionieren werde. Der Erfolg einer Militäraktion sei nicht garantiert, zudem würden dadurch die Feindseligkeiten im Nahen Osten nur erhöht, warnte Ischinger. Auch müsse abgewartet werden, ob nicht die verschärften Sanktionen ihre Wirkung zeigten. Die Europäische Union hat ein Importverbot für iranisches Öl beschlossen, das am 1. Juli in Kraft treten soll.

    Der Iran bestreitet Vorwürfe, dass er unter dem Deckmantel der Energieerzeugung an Atomwaffen arbeitet. Der Iran wird neben der Schuldenkrise und dem Afghanistan-Krieg eines der großen Themen des hochkarätig besetzten Münchner Treffens sein, das der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maiziere am Nachmittag eröffnet.


    Mehr Iran

    Mehr aus dem Web

      Grafik

      Zeittafel: Die bewegte Geschichte des Iran.

      KLEINE.tv

      Wieder Angriffe auf Gaza

      Auslöser für die Angriffe waren die Raketenangriffe der Hamas während de...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      MH17: Traurige Heimkehr in Eindhoven 

      MH17: Traurige Heimkehr in Eindhoven

       


      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       

      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!