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    Zuletzt aktualisiert: 15.01.2012 um 15:45 UhrKommentare

    Briten schließen militärisches Eingreifen im Iran nicht aus

    "Wir sind der Meinung, dass alle Optionen auf dem Tisch sein müssen", gibt Großbritanniens Außenminister William Hague die Marschrichtung vor. Der Iran selbst warnte indes die Golf-Staaten vor einer Aufstockung ihrer Ölfördermengen, denn eine Unterstützung des Westens sei keine "freundliche Geste".

    Foto © Reuters

    Großbritanniens Außenminister William Hague schließt ein militärisches Eingreifen im Iran weiterhin nicht aus. "Wir sind der Meinung, dass alle Optionen auf dem Tisch sein müssen", sagte Hague am Sonntag in einem Interview mit dem britischen Sender Sky News. "Das ist Teil des Drucks auf den Iran." Großbritannien setze sich nicht für eine militärische Aktion ein, sagte Hague weiter. Sein Land wolle allerdings die Sanktionen verstärken, um den Iran an den Verhandlungstisch zu bringen. "Die Situation, dass Iran ein militärisches Atomprogramm entwickelt, wird immer gefährlicher", sagte Hague. Die Sanktionen seien Teil der Strategie, den Iran wieder auf Kurs zu bringen.

    Iran warnt seine Nachbarn

    Der Iran hat seine arabischen Nachbarn vor einer Aufstockung ihrer Ölfördermengen im Falle eines Iran-Ölembargos gewarnt. "Die Folgen sind unberechenbar", zitierte die Zeitung "Shark" am Sonntag den iranischen OPEC-Gouverneur Mohammad Ali Chatibi. Die Golf-Staaten sollten eine kluge Politik betreiben und nicht mit "Abenteurern" kooperieren. Eine Unterstützung der westlichen Staaten im Falle von Sanktionen werde nicht als "freundliche Geste" empfunden werden.

    Die EU hat sich im Prinzip auf ein Ölembargo gegen den Iran geeinigt und versuchen, auch andere Länder wie China, Japan und Indien dafür zu gewinnen. Es ist anzunehmen, dass sich im Fall einer Umsetzung einer solchen Maßnahme der Ölpreis auf dem Weltmarkt erhöht. Auch die USA haben bereits ihre Sanktionen ausgeweitet, um die Regierung in Teheran zum Einlenken im Atomstreit zu bewegen. Einige Länder kündigten bereits an, sich nach anderen Lieferanten umzuschauen. Die Islamische Republik ist nach Saudi-Arabien der zweitgrößte OPEC-Förderer. Saudi-Arabiens Ölminister Ali al-Naimi betonte, sein Land sei imstande, die Fördermengen aufzustocken.

    Bündnisse werden geschmiedet

    China setzt angesichts der wachsenden Spannungen mit dem Iran bei der Ölversorgung künftig auf eine engere Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien. "Beide Seiten müssen bestrebt sein, den Handel und die Kooperation auszuweiten - bei der Förderung und Weiterverarbeitung von Erdöl und Erdgas", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua Chinas Ministerpräsidenten Wen Jiabao am Samstag bei einem Treffen mit dem saudi-arabischen Regierungsmitglied Prinz Najef. China ist der größte Abnehmer iranischen Öls. Für China ist es derzeit von enormer Wichtigkeit, seine Energieversorgung sicherzustellen. Im Mittelpunkt der Bedenken steht die mögliche Reaktion des Irans auf verschärfte Sanktionen, die von den USA bereits beschlossen und von der EU geplant werden.


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