Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 24. April 2014 20:53 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Home » Politik » Iran
    Präsident Rohani fordert Stärkung der Frauenrechte EU will erste Iran-Sanktionen im Dezember aufheben Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Iran Nächster Artikel Präsident Rohani fordert Stärkung der Frauenrechte EU will erste Iran-Sanktionen im Dezember aufheben
    Zuletzt aktualisiert: 04.01.2012 um 14:09 UhrKommentare

    Die umstrittenen Atomanlagen im Iran

    Die Weltgemeinschaft fürchtet, dass Teheran mit Hilfe seines Kernenergieprogramms auch Atomwaffen bauen will.

    Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad

    Foto © APDer iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad

    NATANZ: In der unterirdischen Fabrik südöstlich von Teheran wird schwach angereichertes Uran produziert. Es wird für die Stromgewinnung, aber in hoch angereicherter Form auch für Atomwaffen benötigt. Für den Bau einer Atombombe müsste Uran auf 80 Prozent und mehr angereichert werden.

    GHOM (QOM): 2009 gab Teheran die Existenz einer weiteren, lange geheim gehaltenen Anreicherungsanlage südlich von Teheran zu, die noch nicht in Betrieb ist. Die Fabrik in einem Tunnelsystem auf einem früheren Militärgelände nahe der Schiiten-Hochburg Ghom bietet Platz für 3000 Zentrifugen zur Urananreicherung.

    BUSHEHR: Nach der islamischen Revolution von 1979 zog sich die deutsche Kraftwerk Union (KWU) aus dem Projekt zurück. Später stiegen die Russen in Bushehr ein. In den beiden Atomreaktoren im Südwesten des Landes wurden im Oktober 2010 die ersten aus Russland gelieferten Brennelemente geladen - 35 Jahre nach Baubeginn. Im September 2011 ging Irans erstes Atomkraftwerk offiziell in Betrieb.

    ISFAHAN: Im Zentrum der iranischen Kernforschung gibt es eine Anlage zur Produktion von Kernbrennstäben. Auch das in Zentrifugen zur Urananreicherung benötigte Hexafluoridgas wird südlich von Teheran hergestellt.

    ARAK: Den USA ist seit 2002 die Existenz des unfertigen Schwerwasserreaktors im Westen des Landes bekannt. Hier fällt Plutonium an, das für die Bombenproduktion verwendet werden könnte.

    TEHERAN: Der kleine Leichtwasserreaktor in der Hauptstadt wurde noch zu Zeiten des 1979 gestürzten Schahs mit US-Hilfe gebaut. Er soll Material für medizinische Zwecke produzieren. Dazu benötigt er angereichertes Uran.

    KARAJ: Seit den 1990er Jahren arbeitet nahe der Hauptstadt ein Nuklearforschungszentrum, das vor allem medizinischen Zwecken dienen soll.


    Mehr Iran

    Mehr aus dem Web

      Grafik

      Zeittafel: Die bewegte Geschichte des Iran.

      KLEINE.tv

      Ukraine: Tote nach Militäraktion

      Die Lage in der Ostukraine droht zu eskalieren. Bei dem Einsatz der ukra...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf 

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf

       


      100 Jahre Erster Weltkrieg

      100 Jahre 1. Weltkrieg

      Kriegsgegner, Frontlinien und die wichtigsten Kriegsschauplätze. Die Fakten auf einen Blick.

       

      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang