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    Fabius: Treffen zu Atom-Konflikt abgesagt Spitzendiplomaten ringen um Lösung im Atomstreit mit Iran Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Iran Nächster Artikel Fabius: Treffen zu Atom-Konflikt abgesagt Spitzendiplomaten ringen um Lösung im Atomstreit mit Iran
    Zuletzt aktualisiert: 01.12.2011 um 19:28 UhrKommentare

    EU verschärft Sanktionen gegen den Iran

    Foto © APA

    Zwischen der Europäischen Union und dem Iran verhärten sich zunehmend die Fronten. Im Konflikt um das iranische Atomprogramm verschärften die EU-Außenminister am Donnerstag in Brüssel die Sanktionen und kündigten in einer gemeinsamen Erklärung weitere Strafmaßnahmen an, die auf den Energiesektor des Landes zielen. Das genaue Ausmaß soll von den EU-Außenministern im Jänner beschlossen werden.

    Frankreichs Außenminister Juppé sagte: "Wir haben beschlossen, an sehr viel härteren Sanktionen als bisher zu arbeiten", sagte Juppé. "Es geht jetzt um den Finanzsektor und um die Öl-Einfuhren." Griechenland, das stark von iranischen Öleinfuhren abhängig ist, habe zwar Bedenken geltend gemacht, sagte Juppé.

    "Wir müssen das berücksichtigen und mit verschiedenen Partnern so zusammenarbeiten, dass die Unterbrechung der Lieferungen aus dem Iran durch einen Anstieg der Lieferungen aus anderen Ländern ausgeglichen wird." Juppé fügte hinzu: "Aber das ist machbar."

    Die Ausweitung der Iran-Sanktionen sei eine Antwort auf das iranische Nuklearprogramm, sagte Außenminister Spindelegger. Österreich hätte von einem Öl-Embargo der Europäischen Union gegen Teheran keine großen Konsequenzen zu erwarten. "Ich glaube, dass das für Österreich handhabbar ist", sagte der Vizekanzler. Andere EU-Länder hätten damit eher Schwierigkeiten.

    Auf den österreichischen Öl- und Gaskonzern OMV hätte eine Verschärfung der wirtschaftlichen Sanktionen gegen den Iran keine Auswirkungen, sagte ein OMV-Sprecher am Donnerstag zur APA. Die OMV beziehe kein Öl aus dem Iran und habe dort nur ein Verbindungsbüro.

    Deutschland, Frankreich, und Großbritannien befürworten EU-Diplomaten zufolge ein Öl-Embargo gegen den Iran. In einigen Ländern gebe es jedoch Widerstand dagegen. Der EU-Kommission zufolge bezog die EU vergangenes Jahr 5,8 Prozent ihres Rohölbedarfs aus dem Iran, das entspricht 30,3 Millionen Tonnen. Rund ein Drittel davon geht nach Italien, weitere wichtige Abnehmer sind Spanien, Belgien und Griechenland.

    Gemeinsam kritisierten die 27 EU-Außenminister scharf die Erstürmung der britischen Vertretung: "Der Rat ist empört über den Angriff auf die britische Botschaft in Teheran und verurteilt ihn." Die Attacke werde als Angriff "auf die gesamte Europäische Union" angesehen. Italien beschloss, seinen Botschafter in Teheran ebenfalls zu Konsultationen zurückzubeordern.

    Quelle: APA

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