Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 01. November 2014 14:51 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Home » Politik » Iran
    Mammutrunde zum Atomstreit im November in Wien Kerry trifft erneut Zarif Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Iran Nächster Artikel Mammutrunde zum Atomstreit im November in Wien Kerry trifft erneut Zarif
    Zuletzt aktualisiert: 12.11.2011 um 09:49 UhrKommentare

    Ehemaliger IAEO-Chef Blix warnt vor Iran-Angriff

    Foto © APA

    Der ehemalige Chef der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO/IAEA), Hans Blix, warnt vor einem Militärschlag gegen den Iran. In einem "profil"-Interview führt Blix aus, dass ein etwaiger Angriff mit zu viel Risiko behaftet sei. Zudem könnte möglicherweise erst ein Militärschlag den Iran dazu veranlassen, eine Atombombe zu bauen, wenn diese Entscheidung noch nicht getroffen worden ist.

    Blix betont, erstens wisse niemand, "wo sich all die Atomanlagen befinden. Zweitens würde es mich absolut überraschen, wenn der Iran keine Prototypen und Konstruktionspläne hätte, auf die er nach einem Angriff zurückgreifen könnte. Und drittens: Wenn die Entscheidung, eine Bombe zu bauen, noch nicht gefallen ist, dann würde ein Militärschlag wohl erst recht dazu führen, dass sie getroffen wird."

    Die Folge einer Militärintervention sei möglicherweise ein "Flächenbrand im Nahen Osten", so Blix weiter. "Ich glaube, man kann niemanden durch Androhung von Gewalt von einem Atomprogramm abbringen - das führt wohl eher dazu, dass sich derjenige noch mehr damit beeilt, um sich verteidigen zu können."

    Der Iran bezeichnet den jüngsten Bericht der IAEO, in dem eine Reihe von Indizien für ein geheimes Atomwaffenprogramm aufgelistet sind, als unglaubwürdig. Blix verteidigt das Papier: "Natürlich werden jetzt Fragen nach den Beweisen und der Verlässlichkeit von Geheimdienstinformationen diskutiert", so der ehemalige IAEO-Chef. "Aber ich glaube, die IAEO war sehr klug und hat nicht einfach geschluckt, was ihr vor die Nase gehalten wurde. Sie berichtet ehrlich, was ihr vorliegt und das macht einen starken Eindruck."

    Quelle: APA

    Mehr Iran

    Mehr aus dem Web

      Grafik

      Zeittafel: Die bewegte Geschichte des Iran.

      KLEINE.tv

      Peschmerga-Kämpfer erreichen Kobani

      Kurdische Kämpfer aus dem Nordirak haben über die Türkei die vom Islamis...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt 

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt

       


      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       

      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!