Obama ruft China zur Zusammenarbeit im Atomstreit mit Iran auf
Auf Drängen von US-Präsidenten Obama erklärte sich Chinas Staatschef Hu Jintaoe bereit, mit "ernsthaften Verhandlungen" über neue Strafmaßnahmen zu beginnen.

Foto © APEine iranische Studentin
US-Präsident Barack Obama hat den chinesischen Staatschef Hu Jintao zur Zusammenarbeit im Atomstreit mit dem Iran aufgerufen. Wie das Weiße Haus in der Nacht zu Freitag mitteilte, sprachen beide Politiker bei dem einstündigen Telefonat zudem über die Bedeutung "positiver bilateraler Beziehungen". Obama begrüßte die Entscheidung Hus, an einem Gipfeltreffen zur atomaren Sicherheit am 12. und 13. April in Washington zu teilnehmen. Die chinesische Regierung hatte Hus Teilnahme am Donnerstag angekündigt.
Die USA bemühen sich derzeit, die Regierung in Peking zu einer härteren Linie gegenüber dem Iran zu bewegen. Die Regierung in Teheran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms an Atomwaffen zu arbeiten. Obama hatte am Dienstag angekündigt, noch im Frühjahr verschärfte UN-Sanktionen gegen Teheran durchsetzen zu wollen.
"Ernsthafte Verhandlungen" über neue Strafmaßnahmen
Laut Vertretern der US-Regierung hat Peking seine Bereitschaft erklärt, mit "ernsthaften Verhandlungen" über neue Strafmaßnahmen zu beginnen. Nach Angaben des staatlichen iranischen Senders Press TV wollte der chinesische Außenamtssprecher Qin Gang entsprechende Aussagen der amerikanischen UN-Botschafterin Susan Rice nicht kommentieren.
Der chinesische Außenministers Yang Jiechi habe bei seinem Treffen mit dem iranischen Atomunterhändler Said Jalili in Peking am Vortag zu "verstärkten diplomatischen Bemühungen" aufgerufen, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums.














