Iran will Zusammenarbeit mit IAEO einschränken

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Der Iran erwägt, die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) einzuschränken. Präsident Ahmadinejad erklärte am Dienstag in einem Fernsehinterview, nach der jüngsten Resolution der IAEO seien "die freundschaftlichen Beziehungen zu der Behörde vorbei". Teheran werde mit der IAEO in dem Umfang kooperieren, wie diese dafür einen Ausgleich anbiete.
Die IAEO hatte Teheran am Freitag aufgefordert, alle Arbeiten an seiner neuen Urananlage bei Ghom einzustellen. Als Antwort darauf beschloss die Regierung zwei Tage später den Bau von zehn neuen Anlagen zur Urananreicherung, außerdem drohte Parlamentspräsident Larijani mit einer Reduzierung der Zusammenarbeit mit der IAEO. Internationalem Recht zufolge könne der Iran deren Inspektoren den Zugang zu seiner Technologie verwehren, erklärte Ahmadinejad. Außerdem warf er der Behörde vor, Informationen über das Teheraner Atomprogramm an die Feinde des Landes weitergegeben zu haben.














