Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 31. Oktober 2014 00:00 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Home » Politik » Iran
    Von Wandel keine Spur Spionage, Chaos - und eine Kernfrage ohne Antwort Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Iran Nächster Artikel Von Wandel keine Spur Spionage, Chaos - und eine Kernfrage ohne Antwort
    Zuletzt aktualisiert: 24.06.2009 um 07:57 UhrKommentare

    Kandidat Rezaie zieht Klage gegen iranisches Wahlergebnis zurück

    Die Front der Opposition gegen die umstrittene Präsidentenwahl im Iran scheint zu bröckeln.

    Mohsen Rezaie

    Foto © APAMohsen Rezaie

    Wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Mittwoch meldete, zog der unterlegene Präsidentschaftskandidat Mohsen Rezaie seine Beschwerde gegen die Wahlergebnisse zurück. Er rechtfertigte diesen Schritt demnach damit, dass "die politische, Sicherheits- und soziale Lage des Landes in eine sensible und entscheidenden Phase eingetreten ist, die wichtiger ist als die Wahlen".

    "Soldat der Revolution". In einem vom IRNA zitierten Schreiben bedauerte der konservative Kandidat Mohsen Rezaie auch, dass dem zuständigen Wächterrat trotz eines fünftägigen Aufschubs zu wenig Zeit bliebe, um die gemeldeten Fälle von Unregelmäßigkeiten bei der Präsidentenwahl zu prüfen. Als "Soldat der Revolution" sehe er es als seine Pflicht an, den Wächterrat darüber zu informieren, dass er auf eine "Weiterverfolgung seiner Klage" verzichte.

    646 Unregelmäßigkeiten. Der frühere Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden hatte vergangenen Donnerstag gemeinsam mit den moderateren Kandidaten Mir-Hossein Moussavi und Mehdi Karroubi Beschwerde gegen den Ausgang der Präsidentenwahl vom 12. Juni eingelegt, die Amtsinhaber Mahmoud Ahmadinejad nach offiziellen Angaben mit 63 Prozent der Stimmen für sich entschieden haben soll. Insgesamt listeten sie 646 Unregelmäßigkeiten auf. Am Dienstag veröffentlichte Oppositionsführer Moussavi auf seiner Internetseite einen detaillierten Bericht zu den mutmaßlichen Betrugsfällen.

    Keine Annulierung. Der Wächterrat hatte am Dienstag zwar die Verkündung des Wahlergebnisses um fünf Tage verschoben, um die Beschwerden zu prüfen. Gleichzeitig aber verkündete er, dass die Wahl nicht annulliert werde, weil es keine größeren Unregelmäßigkeiten gegeben habe. Der neue Präsident und die Regierung sollten zwischen dem 26. Juli und dem 19. August vereidigt werden. Eine massive Präsenz der Sicherheitskräfte verhinderte am Dienstag in Teheran offenbar weitere Massenproteste der Opposition gegen die Präsidentenwahl.


    Mehr Iran

    Mehr aus dem Web

      Grafik

      Zeittafel: Die bewegte Geschichte des Iran.

      KLEINE.tv

      Asylwerberheim in Weitensfeld geplant

      In Weitensfeld ist im Gasthof Bärenwirt ein Asylwerberheim für 20 Person...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt 

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt

       


      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       

      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!