Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 02. Oktober 2014 02:24 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Home » Politik » Heer
    Dem Heer geht der Sprit aus Grenze und Kaserne zogen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Heer Nächster Artikel Dem Heer geht der Sprit aus Grenze und Kaserne zogen
    Zuletzt aktualisiert: 21.01.2013 um 10:06 UhrKommentare

    Wählerstromanalyse: ÖVP mobilisierte besser

    Von den SPÖ-Wählern blieben 32 Prozent zu Hause - von den FPÖ-Wählern sogar 57 Prozent, ergab eine Wählerstromanalyse.

    ÖVP-Parteichef Spindelegger bei der Befragung am Sonntag

    Foto © APAÖVP-Parteichef Spindelegger bei der Befragung am Sonntag

    Die ÖVP schaffte es bei der Bundesheer-Volksbefragung heute, Sonntag, am besten, ihre Wähler zu mobilisieren und von ihrer Linie pro Wehrpflicht zu überzeugen. 86 Prozent ihrer Wähler des Jahres 2008 gaben heute ihre Stimme ab und 80 Prozent von ihnen votierten für die Wehrpflicht. Von den SPÖ-Wählern blieben hingegen 32 Prozent zu Hause - von den FPÖ-Wählern sogar 57 Prozent, ergab eine Wählerstromanalyse von SORA im Auftrag des ORF.

    Das Votum der SPÖ-Wähler der Nationalratswahl 2008 fiel auch weniger klar aus als jenes der VP-Wähler: Denn 63 Prozent der roten Wähler entschieden sich für das von der Partei propagierte Berufsheer und 37 Prozent für die Wehrpflicht. Von den ÖVP-Wählern scherten nur 20 Prozent ins Lager der Berufsheer-Befürworter aus.

    FPÖ und BZÖ setzten sich nicht durch

    Nicht wirklich überzeugen konnte offenbar FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache seine Parteianhänger von der Pro-Wehrpflicht-Linie. Nur 43 Prozent der blauen Wähler des Jahres 2008 gingen zur Volksbefragung. 70 Prozent von ihnen stimmten für die Wehrpflicht und immerhin 30 Prozent für das Berufsheer. Aber auch BZÖ-Chef Josef Bucher setzte sich bei seinen Wählern nicht ganz durch - im umgekehrten Sinn. Er hatte einen Boykott empfohlen, aber die knappe Mehrheit der orangen Wähler (52 Prozent) nahm an der Befragung teil und entschied sich zu vier Fünftel für die Wehrpflicht. Von den Grün-Wählern blieb ein gutes Drittel (34 Prozent) zu Hause, von den Abstimmenden votierten 69 Prozent für das Berufsheer.

    Die Grünen stellen damit den zweitgrößten Anteil - 18 Prozent - der Berufsheer-Befürworter. Von SPÖ-Wählern kamen 47 Prozent der Stimmen, von ÖVP-Wählern 16 Prozent und neun Prozent von FPÖ-Wählern des Jahres 2008. Zum Wehrpflicht-Ja lieferten die ÖVP-Wähler mit 45 Prozent den größten Anteil, gefolgt von den SPÖ- (18 Prozent), den FPÖ- (13 Prozent) und den BZÖ-Wählern (11 Prozent).

    Prinzipientreu zeigten sich die Nichtwähler des Jahres 2008. Sie interessierten sich auch nicht für die "direkte Demokratie" und blieben bei der Volksbefragung nahezu geschlossen zu Hause.


    Mehr Heer

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Ukraine: Kämpfe trotz Waffenruhe

      Und in Odessa greift ein Mob einen Politiker an, der den ukrainischen Mi...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Team Stronach auf Klausur in Schladming 

      Team Stronach auf Klausur in Schladming

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!