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    Zuletzt aktualisiert: 13.01.2013 um 22:05 UhrKommentare

    Studie unter Verschluss: "Berufsheer kostet weniger"

    Pikante Studie im Dunstkreis der ÖVP.

    Das Papier entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie und wird in ÖVP-Kreisen wie ein Staatsgeheimnis gehandelt: eine interne Studie der Industriellenvereinigung (IV) von September, die zum Schluss kommt, dass "aus ökonomischer Sicht eine Berufsarmee einer Wehrpflichtarmee vorzuziehen" sei. Das Pikante: Veit Sorger, langjähriger IV-Präsident, führt das Personenkomitee für die Wehrpflicht an und argumentiert in die Gegenrichtung.

    Der Kleinen Zeitung liegt die Punktation vor, die aus der Feder des wirtschaftspolitischen Koordinators der IV stammt und sich ausschließlich mit den ökonomischen Auswirkungen einer Umstellung befasst. Das Papier, das von der IV als "Privatgutachten eines Mitarbeiters" abgetan wird, kommt zu eindeutigen Ergebnissen. Tenor: Eine Wehrpflichtarmee zeichnet sich durch einen "ineffizienten Einsatz von Arbeit und Kapital" aus, sei deshalb wenig produktiv und überproportional teuer.

    Eine Berufsarmee sei in jedem Fall "volkswirtschaftlich kostengünstiger" und auch "aus arbeitsmarktpolitischen Gründen durchaus zu begrüßen". Und: "Einer entwickelten Volkswirtschaft kostet die Wehrpflicht jährlich zwischen 0,27 und 0,48 Prozent an Wirtschaftswachstum", zitiert der Autor eine OECD-Langzeitstudie. Auch auf Details wird eingegangen. "Bei tiefergreifender Analyse fallen die Personalkosten in der Berufsarmee nicht höher aus als bei der Wehrpflicht." Selbiges gelte auch für den Sozialdienst.

    Die IV distanziert sich von dem Papier und erklärt, dass es "nicht unsere Position widerspiegle". Die IV ergreife nicht Partei. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter versteht die Welt nicht: "Die ÖVP reklamiert gern die Wirtschaftskompetenz für sich. Warum sie die Studie nicht ernst nimmt, ist mir ein Rätsel."

    MICHAEL JUNGWIRTH

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