Jörg Haider wurde am Montag eingeäschert
Gegen sieben Uhr früh brachte Pax die sterblichen Überreste nach Villach und fuhr mit der Urne zurück.

Foto © Weichselbraun
Alle Spekulationen, warum der Leichnam Jörg Haiders noch nicht eingeäschert wurde, sind seit Montag Morgen Makulatur. In der Früh gegen sieben Uhr brachte das Bestattungsunternehmen Pax seine sterblichen Überreste in das Krematorium Villach. Nach der Einäscherung nahm die Firma die Urne wieder mit zurück nach Klagenfurt.
Letzte Ruhestätte nicht geklärt. Wo der Landeshauptmann seine endgültige Ruhe finden wird, ist noch nicht bekannt. Zwei Möglichkeiten sind im Gespräch: Entweder wird Haiders Urne auf dem privaten Grundbesitz der Familie im Bärental bestattet. Oder aber er wird auf kirchlichem Grund im Bereich einer Kapelle beerdigt. Allerdings soll die Diözese im Hinblick auf den Ort des Grabes nicht offiziell befasst worden sein - bisher jedenfalls nicht.
Nüchternes Prozedere. Dass Angehörige bei Einäscherungen nicht anwesend seien, "ist ein durchaus übliches Verhalten", sagt Andreas Waldher, Bestattung-Bereichsleiter in Villach. Angesichts des nüchternen Prozedere ist das nachvollziehbar. Nach der Einäscherung gibt die Bestattung die Asche in eine verschlossene und versiegelte Aluminiumkapsel. "Für den Fall, dass die Urne irgendwann beschädigt werden könnte, wird ein Schamott-Stein mit einer Identifikations-Nummer in die Aschenkapsel gegeben", erklärt Waldher. Eine Einäscherung kostet durchschnittlich 270 Euro.











