Petzner: "Ich habe es nicht verhindern können"
Interview mit Stefan Petzner, Jörg Haiders Sprecher und designierter BZÖ-Chef.

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Sie haben Jörg Haider als letzte Person in Velden verabschiedet. (Der Chauffeur hat sich laut eigener Aussage um 19.00 Uhr von Haider getrennt; Anmerkung der Redaktion). Warum haben Sie ihn nicht davon abgehalten, so schwer betrunken selbst mit dem Auto zu fahren?
STEFAN PETZNER: Ich würde mir die größten Vorwürfe machen, wenn ich es verhindern hätte können und es nicht getan hätte. Aber ich habe es nicht verhindern können. Zu dem Zeitpunkt war er in keiner Weise alkoholisiert, er war stocknüchtern und fahrtauglich.
In einer Stunde kann man sich doch nicht 1,8 Promille antrinken, wenn Haider die Veranstaltung in Velden gegen Mitternacht verlassen hat.
PETZNER: Velden war sein letzter öffentlicher Termin, da war er nicht alkoholisiert. Der Termin war vor Mitternacht beendet.
Also wann genau?
PETZNER: Velden war sein letzer öffentlicher Termin. Ich gebe als sein Sprecher nur Auskunft über öffentliche Termine. Wann genau der beendet war, weiß ich, sage ich aber nicht. Was danach war, betrifft nur die Privatperson Haider.
Wir wollen nicht pietätlos sein und die Privatsphäre stören. Aber wenn Sie sagen, Sie haben ihn zuletzt verabschiedet, stellt sich die Frage, warum Sie ihn nicht aufgehalten haben?
PETZNER: Das habe ich nie gesagt. Ich bin mit ihm noch ein paar hundert Meter gefahren. Als ich ihn verlassen habe, war er nicht alkoholisiert. Ich weiß, dass es eine zeitliche Lücke gibt. Das betrifft die Privatperson Haider. Was Sie schreiben, haben Sie zu verantworten.











