Haider-Schwiegersohn: "Keine Nostalgiker bei Trauerfeier!"
Jörg Haiders Schwiegersohn Paolo Quercia meldet sich aus Rom: "Kein Platz für Nostalgiker und Extremisten bei der Trauerfeier."
Jörg Haiders Familie dankt für die Kondolenzbotschaften aus
Italien, will aber vermeiden, dass die am Samstag geplante Trauerfeier von der italienischen extremen Rechten instrumentalisiert wird. Dies betonte der italienische Schwiegersohn Haiders, Paolo Quercia, nach Angaben der Webseite des italienischen Nachrichtenmagazins "Panorama".
"Nostalgiker daheimbleiben".Die APA zitiert die Aussagen des Haider-Schwiegersohns auf "Panorama": "Wir wollen nicht, dass das Begräbnis von Extremisten mit rassistischen Ideologien instrumentalisiert wird. Es gibt keinen
Platz für nostalgische Grüße oder Hymnen. Aus Respekt für Haider und
seine Ansichten fordern wir extremistische und nostalgische
politische Kräfte auf, zu Hause zu bleiben", so Quercia.
"Signal der Liebe". Der 35-jährige Quercia, der seit drei Jahren mit Haiders Tochter Ulrike verheiratet ist und mir ihr in Rom lebt, dankte aber generell im Namen der Familie Haider für die Anteilnahme aus Italien: "Wir wissen, dass in vielen Städten Busse organisiert werden, damit die Menschen am Begräbnis teilnehmen können. Dies ist ein wunderschönes Signal der Liebe, das wieder einmal beweist, dass Jörg Haider Kulturen und Völkern vereint hat."
"Dem Dalai Lama nahe". Quercia arbeitet als Konsulent für internationale Beziehungen für die italienische Regierung und ist der rechten Regierungspartei Alleanza Nazionale nahe. Jörg Haider steht nach Auffassung seines Schwiegersohns "mehr dem Dalai Lama als Politikern der extremen Rechten in Italien und Europa nahe, die sich mit Freundschaften mit dem Kärntner Landshauptmann wichtig gemacht haben".











