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Zuletzt aktualisiert: 19.09.2012 um 22:15 UhrKommentare

Sparmaßnahmen bis zu 9,5 Milliarden Euro anerkannt

Die Anerkennung durch die Troika ist nötig für die Auszahlung der weiteren Hilfstranche. Insgesamt sollen 11,5 Milliarden Euro eingespart werden und das Pensionsalter auf 67 Jahre angehoben werden.

Foto © Fotolia / VRD

Die internationalen Gläubiger Griechenlands haben nach Angaben aus Athen Sparvorschläge der Regierung im Umfang von "8,5 bis 9,5 Milliarden Euro" anerkannt. Das sagte ein Verantwortlicher des Finanzministeriums am Mittwochabend nach einem Treffen von Ressortchef Giannis Stournaras mit Vertretern von Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und Europäischer Union. Insgesamt ging es bei den Gesprächen um Einsparungen in Höhe von 11,5 Milliarden Euro.

Die Kürzungen sind Bedingung für die Freigabe einer weiteren Hilfstranche durch die Troika, mit der das hochverschuldete Land vor der Pleite bewahrt werden soll. Der Verantwortliche des Ministeriums rief zudem die beiden kleineren Regierungsparteien PASOK und DIMAR dazu auf, die von Ministerpräsident Antonis Samaras vorgeschlagenen Maßnahmen zu akzeptieren. Stournaras kämpfe mit seinem Team "um den Rest des Pakets und wir sehen keine helfende Hand - nur Kritik", sagte er.

Unter den Koalitionspartnern herrscht griechischen Medien zufolge unter anderem Uneinigkeit über eine weitere Heraufsetzung des Pensionseintrittsalters von 65 auf 67 Jahre.


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