Zwei Drittel gegen neue Hilfsgelder für Athen
Knapp zwei Drittel der Österreicher lehnen weitere Rettungsgelder für Griechenland ab. Ganz ähnlich ist die Stimmung auch in Deutschland.

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Knapp zwei Drittel der Österreicher lehnen weitere Rettungsgelder für Griechenland ab. 39 Prozent von 500 Befragten wollen "keinesfalls" mehr Geld für Athen zahlen, 26 Prozent eher nicht. Dagegen sind zwölf Prozent "unbedingt" für weitere Hilfe und 19 Prozent für "eher ja", berichtet die Zeitung "Heute" am Montag.
Laut der von Karmasin durchgeführten Umfrage haben aktuell 52 Prozent der Österreicher Angst vor einem Zusammenbruch des Euro. Im Juni waren es noch 56 Prozent.
Deutschland: Nur ein Viertel für Verbleib in Eurozone
Nur rund ein Viertel der Deutschen ist einer Umfrage zufolge für einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone und die damit verbundenen weiteren Milliarden-Hilfen für das Land. Eine am Montag veröffentlichte Umfrage im Auftrag der britischen Zeitung "Financial Times" durch das Institut Harris ergab, dass rund 26 Prozent der Deutschen davon ausgehen, "dass Griechenland seine Kredite nie zurückzahlen wird". Fast die Hälfte geht davon aus, dass Griechenland die nötigen Wirtschaftsreformen nicht schaffen wird, die das Land aus den Armen der Geldgeber lösen könnten.
An der Umfrage nahmen auch Bürger aus Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien teil. Insgesamt 1.000 Menschen wurden befragt. Deutlich optimistischer als die Deutschen zeigten sich demnach die Spanier und Italiener, deren Regierungen ebenfalls mit hohen Schulden kämpfen. 88 Prozent der Italiener und 70 Prozent der Spanier zeigten sich in der Umfrage zumindest "ein bisschen zuversichtlich", dass Griechenland seine Wirtschaft umbauen kann.









