Die Weltbank als Griechen-Retter?
Im direkten Gegensatz zum Vorgänger Zoellick sagte der neue Weltbank-Präsident Kim, die Weltbank könnte Ländern mit strukturellen Problemen wie dem angeschlagenen Euro-Land mit technischer Hilfe beratend zur Seite stehen: Griechenlands Rettung?

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Die neue Weltbank-Führung deutet einen fundamentalen Kurswechsel an und bringt eine Unterstützung für entwickelte Länder wie Griechenland ins Spiel.
Im scharfen Gegensatz zu seinem Vorgänger Robert Zoellick sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim am Montag zum Amtsantritt, die Weltbank könnte Ländern mit strukturellen Problemen wie dem angeschlagenen Euro-Land mit technischer Hilfe beratend zur Seite stehen. Zoellick hatte ein Engagement Griechenland stets abgelehnt und vor Risiken für die Weltbank gewarnt.
Der ausgebildete Mediziner Kim erklärte, er sehe es als seine Hauptaufgabe, in dieser "entscheidenden Stunde" für die weltweite Konjunktur auch entwickelte Länder zu schützen. Bisher hat die Institution ihre Ressourcen und Expertise auf Schwellen- und Entwicklungsländer konzentriert. Kernaufgabe ist die Förderung ärmerer Staaten.
Hellas hat erst am Montag eine weitere Milliarde Euro an internationalen Hilfsgeldern erhalten. Es handelt sich um den Rest eines Notkredites von Anfang Mai. Damals hatte der Euro-Krisenfonds EFSF von der 5,2 Milliarden Euro schweren Kreditrate wegen der bevorstehenden Wahlen nur 4,2 Milliarden Euro überwiesen.
Griechenland leidet unter einer extrem hohen Verschuldung, Massenarbeitslosigkeit, Rezession und strukturellen Problemen. Die Regierung in Athen bemüht sich, die im Gegenzug für internationale Hilfen zugesagten Reformauflagen zu lockern.









