Geldgeber-Troika steht für Athen-Besuch bereit
Nach der Wahl in Griechenland steht die Geldgeber-Troika aus EU, EZB und IWF laut einem Zeitungsbericht bereit, sofort nach Athen zu reisen, sobald dort eine Regierung gebildet ist.

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Es sei aber schon jetzt absehbar, dass Griechenland "einen erheblichen Rückstand" bei den zugesagten Reform- und Sparanstrengungen habe, berichtet die deutsche "Bild"-Zeitung am Montag unter Berufung auf diplomatische Kreise in Brüssel. Das Haushaltsdefizit sei größer als geplant und bei den Privatisierungen und Verbesserung der Steuereinnahmen sei in den vergangenen Wochen "so gut wie nichts geschehen".
Experten der Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds bewerten regelmäßig die Umsetzung der Sparvorgaben durch Griechenland. Ihre Einschätzung spielt eine entscheidende Rolle bei der Freigabe von Finanzhilfen an Athen.
Aus der Parlamentswahl in Griechenland ging am Sonntag Teilergebnissen zufolge die konservative Nea Dimokratia (ND) als stärkste Kraft hervor, was Hoffnung auf die Bildung einer pro-europäischen und dem Sparprogramm verpflichteten Regierung in Athen weckte. Zusammen mit der sozialistischen PASOK könnten die Konservativen unter ND-Chef Antonis Samaras über die absolute Mehrheit im Parlament verfügen. Allerdings forderte PASOK-Chef Evangelos Venizelos bereits, weitere Linksparteien, darunter auch das Linksbündnis SYRIZA, an der Regierung zu beteiligen. Die SYRIZA wurde den Teilergebnissen zufolge zweitstärkste Kraft, sie lehnt die internationalen Sparauflagen ab.









