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    Zuletzt aktualisiert: 14.05.2012 um 22:26 UhrKommentare

    Papoulias will nun Expertenregierung

    Die entscheidenden Gespräche zur Bildung einer Regierung im Krisenstaat Griechenland wurden auf Dienstag vertagt. Der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias hat nun zur Lösung der Krise die Bildung einer Expertenregierung vorgeschlagen.

    Karolos Papoulias

    Foto © APKarolos Papoulias

    Der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias hat zur Lösung der Krise die Bildung einer Expertenregierung vorgeschlagen. Sie solle von möglichst vielen der im Parlament vertretenen Parteien unterstützt werden, sagte der Chef der Sozialisten (PASOK), Evangelos Venizelos, am Montag nach einem Treffen beim Präsidenten. Er selbst unterstütze diese Lösung, die einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone verhindern soll.

    Am Dienstag soll es ein abschließendes Treffen aller Parteichefs mit dem Staatspräsidenten geben. Er habe dazu alle Parteien mit Ausnahme der Rechtsextremen eingeladen, meldete das staatliche Fernsehen am Montagabend. Das Gespräch am Montag war nach kurzer Zeit beendet worden.

    Zu dem Treffen mit Papoulias waren die Vorsitzenden der konservativen Nea Dimokratia (ND), der sozialistischen PASOK und der linksdemokratischen DIMAR-Partei gekommen. Papoulias hatte bereits am Sonntag unter anderem Gespräche mit ND, PASOK und der linksradikalen SYRIZA geführt.

    Die DIMAR-Partei verfügt im neu gewählten griechischen Parlament über 19 Sitze und könnte damit Mehrheitsbeschaffer für eine proeuropäische Regierung sein. Sie will die Vereinbarungen mit den internationalen Geldgebern Griechenlands aufkündigen, vertritt aber nicht ganz so radikale Ansichten wie die SYRIZA. Vor dem Treffen am Montagabend hatte DIMAR-Chef Fotis Kouvelis die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit bereits für unmöglich erklärt.

    Neuwahlen

    Vor allem wegen der Verweigerungshaltung der radikalen Linken stellen sich die Griechen bereits auf Neuwahlen im Juni ein. Die SYRIZA, die ein Ende der Sparauflagen will, würde dabei voraussichtlich stärkste Kraft. Nach jüngsten Umfragen käme sie auf 27 Prozent der Stimmen.

    APA / STEFAN WINKLER, BRÜSSEL

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