Kein Ende der Streiks in Griechenland
Die Streiks und Proteste in Griechenland gehen weiter. Stinkende Müllberge liegen in den großen Städten des Landes fast überall herum. Die Taxifahrer streiken, und auch die Bus- und U-Bahnfahrer von Athen streiken den zweiten Tag in Folge.

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Die Zöllner und die Beamten der Steuerämter sind am Freitag in einen unbefristeten Streik getreten. Museen blieben den dritten Tag in Folge geschlossen.
Tausende Menschen kamen zu spät zur Arbeit. Die Streiks sollen auch in der kommenden Woche weitergehen. In den größeren Städte des Landes liegen nach Schätzungen der Gemeinden mittlerweile mehr als 100.000 Tonnen Müll. Aus Protest gegen anstehende Entlassungen und Gehaltskürzungen sind Angestellte der Kommunen seit über einer Woche im Ausstand. Die Regierung warnte die Müllabfuhr, dass sie private Unternehmen damit beauftragen werde, den Müll aus den Straßen zu räumen.
Im staatlichen Fernsehen und Radio gab es wieder keine Nachrichten. Die Journalisten protestieren gegen geplante Entlassungen und die Schließung des ersten Programms des griechischen Fernsehens. Für den 19. und 20. Oktober sind massive Streiks und Demonstrationen überwiegend von Staatsbediensteten geplant.









