Neue Schule: Es soll kein Mangel an Lehrern sein
Ministerium sagt Finanzierung des Bedarfs für die Modellprojekte zu: Die Berechnungen des Landesschulrats seien plausibel.

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Bibliothek des BG/BRG Klusemannstraße in Graz: Zirka 50 Leute sind im Raum, Abgesandte der Grazer Hauptschulen hauptsächlich, aus denen jetzt eine "Neue Mittelschule" werden soll. Eine einzige Frage durchdringt den Raum: Wird es genügend Geld geben für das Projekt? Oder bleiben die Lehrer mit viel Arbeit für ein Projekt ohne Erfolgsaussicht übrig?
Keine Euphorie.
Es ist keine Euphorie, die den Saal nach der zweistündigen Informationsveranstaltung erfüllt, aber zumindest ein gutes Gefühl: Sektionschef Wolfgang Stelzmüller persönlich, im Ministerium zuständig für die Ressourcen, gibt die Antwort: Die Mittel werden "bedarfsgerecht zugewiesen" und die Unterlagen des steirischen Landesschulrats seien plausibel.
Im Klartext: In allen Hauptgegenständen soll es künftig immer zwei Lehrer geben, zusätzlich Personal für Wahlpflichtgegenstände, für schulischen und sozialen Förderbedarf.
Finanzierung gesichert.
"Wir sind in den letzten Jahren kaputtgespart worden", kann es einer, der schon einmal mit hochfliegenden Erwartungen einen Schulversuch gestartet hat, gar nicht glauben. Die Abgesandten des Ministeriums reden nicht um den heißen Brei herum. Ja, vieles sei in den letzten Jahren politisch nicht erwünscht gewesen und der Finanzausgleich habe die Ausgaben für die Schule in ein Korsett gezwungen. Aber Möglichkeiten und Beweglichkeit seien jetzt eben anders und diese Chance wolle man nützen.





