Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
24. Mai 2013 14:32 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Steirische Realschule: Wirtschaft ist auch nach 17 Jahren skeptisch Zwei Drittel der Österreicher gegen Aufnahmeprüfungen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Gesamtschule Nächster Artikel Steirische Realschule: Wirtschaft ist auch nach 17 Jahren skeptisch Zwei Drittel der Österreicher gegen Aufnahmeprüfungen
Zuletzt aktualisiert: 06.06.2007 um 22:58 Uhr

Gesamtschule: Schützenhöfer für verpflichtendes Vorschuljahr

Steirischer ÖVP-Chef für verpflichtendes Vorschuljahr und gemeinsame Ganztagsschule.

ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer

Foto © APAÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer

Der steirische ÖVP-Chef Hermann Schützenhöfer spricht sich für ein verpflichtendes Vorschuljahr und für die Einführung einer ganztägigen gemeinsamen, leistungsdifferenzierten "Mittelschule" aus. Im Interview mit der Kleinen Zeitung erklärte Schützenhöfer, Österreich habe Handlungsbedarf im Schulbereich. Es gehe nicht um einen Begriff, wie das Tabuwort "Gesamtschule", sondern darum, einen sanften Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu schaffen und es zu vermeiden, dass sich junge Menschen zu früh für einen Bildungsweg entscheiden müssten.

Reformkommission. Schützenhöfer appelliert, einen breiten Nachdenkprozess zu starten und sich von Schlagworten zu verabschieden. Er hofft dabei auch auf ÖVP-Chef Wilhelm Molterer, mit dessen Zustimmung das steirische ÖVP-Urgestein Bernd Schilcher zum Leiter der ministeriellen Reformkommission ernannt wurde. Weitere Eckpunkte der Reformüberlegungen Schützenhöfers: Eine gemeinsame Lehreraus- und -fortbildung, Kurssystem ab der siebten Schulstufe, sowie schulübergreifende Zusammenarbeit ("Zusammenschluss zu "Qualitätszirkeln"), über die auch schulpsychologische und sozialpädagogische Unterstützung organisiert werden soll.

Mehrheit. Schützenhöfer ist sich dessen bewusst, dass der Weg zur Reform insbesondere innerhalb der ÖVP einem weiteren "Marsch durch die Wüste Gobi" gleicht, bezieht aber gerade daraus die Motivation für seinen Vorstoß: "Die Frage ist nicht, ob ich derzeit allein bin, sondern ob meine Partei irgendwann einmal nicht mehr bei der Mehrheit ist."


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang