Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 30. Oktober 2014 16:12 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Zuletzt aktualisiert: 08.07.2009 um 22:54 UhrKommentare

    G-8: Extra-Programm für First Ladies in Rom

    In Ermangelung einer Berlusconi-Ehefrau haben Ministerinnen die First Ladies in Rom empfangen.

    Die Frau des Bürgermeisters von Rom, Isabella Rauti (L), Michelle Obama (Mitte), Ministerinnen Mariastella Gelmini (2-R) und Mara Carfagna

    Foto © APADie Frau des Bürgermeisters von Rom, Isabella Rauti (L), Michelle Obama (Mitte), Ministerinnen Mariastella Gelmini (2-R) und Mara Carfagna

    Während sich die Mächtigen der Welt in der mittelitalienischen Erdbebenregion Abruzzen zum G8-Gipfel versammelten, haben die First Ladies am Mittwoch in Rom für Aufsehen gesorgt. Mit besonderer Spannung wurde der Auftritt von Michelle Obama erwartet, die in einem ärmellosen, gelben Kleid der US-Präsidentenmaschine Air Force One entstieg.

    Zehn First Ladies. Die zehn anwesenden hohen Damen - darunter neben Michelle unter anderem die Schwedin Filippa Reinfeldt, die Britin Sarah Brown, die Inderin Gursharran Kaur und die erste der fünf Ehefrauen des südafrikanischen Präsidenten Zuma, Siza Kele Khumalo - wurden von den jungen Ministerinnen Mariastella Gelmini und Mara Carfagna empfangen. "In Ermangelung einer italienischen First Lady", titelten italienische Medien am Mittwoch - wohl in Anspielung auf die Ehesituation des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Seine Noch-Gattin Veronica Lario hatte Anfang Mai öffentlich ihren Scheidungswillen bekundet und einen Wochen lang in den Medien ausgetragenen Rosenkrieg ausgelöst.

    Edel-Taschen. Bei einem kurzen Empfang auf dem zu diesem Zweck aus Sicherheitsgründen völlig abgesperrten römischen Kapitol wurde den "Signore del G-8" von der Ehefrau des römischen Bürgermeister Gianni Alemanno eine aus recycelten Materialien gefertigte Handtasche aus einer Luxusboutique der Ewigen Stadt überreicht. Der Erlös der Edel-Taschen sollte Frauen-Hilfsorganisationen in Afrika zu Gute kommen, hieß es. Im Anschluss war für den heißen römischen Mittag ein von dem deutschen Star-Koch Heinz Beck zubereiteter Lunch auf der "Terrazza Caffarelli" gleich hinter dem römische Rathaus geplant sowie ein Besuch der Kapitolinischen Museen. Für den späten Nachmittag stand noch ein Tee im Quirinalspalast mit der Gattin des italienischen Staatspräsidenten, Clio Napolitano, auf dem Programm.

    Audienz beim Papst. Am Vormittag waren sieben aus der Damen-Delegation von Papst Benedikt XVI. in Audienz empfangen worden, darunter Sarah Brown, als einzige First Lady der G8-Staaten. Alle Damen trugen Schwarz außer der Ehefrau des südafrikanischen Präsidenten, die in traditioneller Tracht auftrat. Nach der kurzen Begegnung mit Benedikt besuchten die First Ladies den Vatikanstaat, unter anderem die berühmten Vatikanischen Gärten. Michelle Obama wird den Papst am Freitag gemeinsam mit ihrem Mann treffen und war daher nicht bei der Audienz dabei.

    Carla Bruni Sarkozy fehlte. Als "große Abwesende" galten die Ehefrau des französischen Ministerpräsidenten, die gebürtige Italienerin Carla Bruni Sarkozy, die auf eigene Faust erst am Donnerstagabend in L'Aquila anreisen wollte, sowie die Russin Swetlana Medwedewa. Über die Abwesenheit letzterer spekulierte ein italienischer Reporter des TV-Nachrichtensenders Sky TG 24 am Mittwoch, hier zeige sich aufs Neue die enge, freundschaftliche Verbindung zwischen Russland und Italien. So habe Medwedew wohl aus Loyalität zu seinem Kollegen Berlusconi seine Ehefrau zu Hause gelassen.


    Mehr G8-Gipfel

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Von der Leyen will Bundeswehr attraktiver machen

      Die Bundeswehr hat ein Problem: Zu viele offene Stellen und zu wenige ge...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt 

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!