Frankreichs Premier sieht "gewaltige" Arbeit vor Sozialisten
Nach ihrem Sieg bei der Parlamentswahl sieht der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault die Sozialisten vor einer "gewaltigen" Aufgabe. "Nichts wird einfach sein. Nichts wird uns geschenkt werden", sagte Ayrault am Sonntagabend im Fernsehen. Die Sozialisten hatten zusammen mit ihren engsten Verbündeten bei der zweiten Wahlrunde eine klare absolute Mehrheit errungen.
Der französische Finanzminister Pierre Moscovici versicherte, dass an den Zusagen zur Haushaltskonsolidierung in Frankreich festgehalten werde. Zugleich hob er im Sender France 2 aber hervor, dass dies "ohne Sparpolitik" umgesetzt werde.
Der Minister hatte sein Mandat im ostfranzösischen Département Doubs am Sonntag gewonnen. Ayrault hatte vor der Parlamentswahl deutlich gemacht, dass jeder Minister, der bei der Stichwahl am Sonntag scheitert, aus der Regierung ausscheiden müsse.
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Hollandes Sozialisten (PS) und ihre engen Verbündeten errangen gemäß dem Innenministerium 314 der insgesamt 577 Sitze im Parlament. Die konservative UMP (Union für eine Volksbewegung) und ihre Verbündeten, die bei der Parlamentswahl 2007 noch über 300 Sitze errungen hatten, stellen künftig nur noch 229 Abgeordnete. Einen Erfolg erzielte die rechtsextreme Front National (FN): Sie entsendet zwei Abgeordnete in die Nationalversammlung.
Das vom Innenministerium veröffentlichte Ergebnis beruht auf den Stimmen aus dem Mutterland und den französischen Überseegebieten. Die Stimmen der Franzosen im Ausland sind dabei nicht berücksichtigt.












