Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
18. Mai 2013 21:56 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Royal sorgt mit Aussagen über Parteikollegin für Aufregung Zickenkrieg im Élysée-Palast Voriger Artikel Frankreich wählt: 6/20 Nächster Artikel 25 Minister bewerben sich um Abgeordnetensitze "Staaten dürfen nicht nur sparen"
Zuletzt aktualisiert: 10.06.2012 um 14:52 UhrKommentare

Niedrige Beteiligung: Franzosen sind wahlmüde

Fünf Wochen nach der Präsidentenwahl scheinen die Franzosen eher wahlmüde geworden zu sein. Zu Mittag lag die Wahlbeteiligung bei knapp über 21 Prozent.

Foto © APA

Mit niedriger Beteiligung hat in Frankreich die erste Runde der Wahlen zur Nationalversammlung begonnen. Bis zum Mittag hatten nach Angaben des Innenministeriums nur rund 21,1 Prozent der wahlberechtigten Franzosen im europäischen Kernland ihre Stimme abgegeben. Vor fünf Jahren waren es zur gleichen Zeit immerhin 22,6 Prozent gewesen. Schon damals hatte die Wahlbeteiligung am Schluss nur bei 60 Prozent gelegen. Die Wahlbeteiligung in der zweiten Runde der Präsidentenwahl hatte bei rund 80 Prozent gelegen.

577 Sitze zu vergeben

Fünf Wochen nach der Präsidentenwahl dürfen 46 Millionen Bürger entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren die 577 Sitze der ersten Parlamentskammer besetzt. Rund 6-600 Kandidaten haben sich in den Wahlkreisen zur Wahl gestellt. Umfragen zufolge dürfte es einen Machtwechsel von rechts nach links geben. Meinungsforscher sehen die Sozialistische Partei des neuen Präsidenten François Hollande vorn. Der bisher dominierenden UMP werden kaum Chancen auf die Mehrheit eingeräumt. Die konservativ-rechte Partei war zuletzt ganz auf den abgewählten Staatschef Nicolas Sarkozy ausgerichtet.

Das endgültige Ergebnis der Wahlen zur Nationalversammlung wird erst nach der zweiten Wahlrunde in einer Woche feststehen. Um bereits im ersten Wahlgang gewählt zu werden, brauchen die Kandidaten eine absolute Mehrheit in ihrem Wahlkreis. Dies schaffen die wenigsten. In den anderen Wahlkreisen gibt es am 17. Juni eine zweite Runde mit all jenen Kandidaten, die mindestens 12,5 Prozent der in einem Wahlkreis möglichen Stimmen erhielten.


Fotoserien: Frankreich wählt

Der neue Staatspräsident heißt François Hollande 

Der neue Staatspräsident heißt François Hollande

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 


KLEINE.tv

Tourismus: Kärnten will Wertschöpfung erhöhen

Die Tourismusverantwortlichen in Kärnten ziehen eine positive Bilanz des...Bewertet mit 4 Sternen

 

US-Wahl 2012

APA

Die Schlacht ist geschlagen: US-Präsident Barack Obama verlängert seine Präsidentschaft um weitere vier Jahre. Ein multimedialer Rückblick auf die Wahlnacht.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang