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    Zuletzt aktualisiert: 21.01.2010 um 22:27 UhrKommentare

    Uwe Scheuch gesteht brisantes Gespräch ein

    FPK-Chef gibt erstmals zu, mit einem Ex-Parteifreund über Parteispenden und Staatsbürgerschaft geredet zu haben. Noch am Donnerstagvormittag sagte FPÖ-Chef Strache zu den Vorwürfen: "Ich glaube dem Uwe Scheuch".

    FPK-Chef Uwe Scheuch

    Foto © KLZ/WeichselbraunFPK-Chef Uwe Scheuch

    In der Vorwoche, als die Korruptions- bzw. Tonbandaffäre öffentlich wurde, hat FPK-Chef Uwe Scheuch noch gesagt, er könne sich an nichts erinnern. Am Donnerstag gab er im ORF-Kärnten erstmals zu, mit dem Ex-Parteifreund Kurt Lukasek über Parteispenden und die Unterstützung bei der Einbürgerung eines russischen Investors gesprochen zu haben - und nicht nur über Fußball, wie er dieser Tage gesagt hatte.

    Nach wie vor hält Scheuch die an die Öffentlichkeit gelangte Tonbandaufnahme für illegal, nicht aber den Inhalt des Gespräches. Ob er im konkreten Fall über Parteispenden gesprochen habe, da könne er sich "in der Form nicht erinnern". Es habe mit diesem Ex-Parteifreund viele Gespräche gegeben. Wobei es generell nichts Verbotenes sei, über Parteispenden zu reden, so Scheuch einmal mehr.

    "Keine Garantie gegeben"

    Einen Widerspruch zu Innenministerin Maria Fekter sieht er nicht. Die sagte, dass Einbürgerungen nicht käuflich seien. Er habe bloß Unterstützung zugesagt, aber keine Garantie für eine Staatsbürgerschaft gegeben, ist Scheuch um Abschwächung bemüht. Die in der Tonbandaffäre ermittelnde Korruptionsstaatsanwaltschaft führt Uwe Scheuch als "Beschuldigten". Bekanntlich wurde Kurt Lukasek, also jener Ex-Parteifreund, der den Tonbandmitschnitt angefertigt hat, bereits intensiv einvernommen. Er hat die Echtheit der Aufnahmen bestätigt. Für Scheuch ist es "natürlich nicht angenehm, als Beschuldigter zu gelten", das sei im Falle einer Anzeige eben so. Er hofft auf rasche Aufklärung, sagte Scheuch zur Kleinen Zeitung.

    Rückendeckung erhält er von seinem Kooperationspartner FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Der sagt zu den Korruptionsvorwürfen: "Ich glaube dem Uwe Scheuch", schränkt aber doch ein: Die Hand ins Feuer legen würde er, Strache, nur für sich selbst.

    Staatsbürgerschaft

    Oleg Kirillow ist übrigens jener Russe, um den sich die Reisepass-Affäre von Uwe Scheuch dreht. Im September 2008 hieß es, Kirillow könnte in Hüttenberg in das Tibethotel investieren. Jetzt begegnet das offizielle Kärnten ihm und seinen Partnern Vadim Kirillow und Yury Koropachinskiy reservierter. Am 18.1.2010 wurde spontan eine Krisensitzung mit den Vertretern der Kärntner Tourismusholding einberufen. "Es ging dabei um Absicherungen bei möglichen Baukostenüberschreitungen und die Abgangsdeckung für die ersten Betriebsjahre. Das Land muss sich bezüglich des Risikos absichern", bestätigt Kärnten-Tourismusholding-Chef Friedrich Morri.


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