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Zuletzt aktualisiert: 17.01.2010 um 09:44 UhrKommentare

Nach blauer Revolte: BZÖ bangt um Mandatare

Zwei bis vier BZÖ-Abgeordnete überlegen den Wechsel zur FPK. Somit wäre für die Scheuch-Partei die Grundlage für einen eigenen Parlamentsklub geschaffen.

BZÖ-Chef Josef Bucher

Foto © ReutersBZÖ-Chef Josef Bucher

Das BZÖ im Parlament könnte weitere Abgeordnete verlieren. Zwei bis vier BZÖ-Nationalratsabgeordnete aus Niederösterreich und Salzburg sollen einen Wechsel zu den Freiheitlichen in Kärnten ins Auge gefasst haben, berichtete der "Kurier" (Sonntagausgabe). Namen wollte bisher noch niemand offiziell nennen.

Tadler am Ehrentisch

BZÖ-Obmann Josef Bucher schloss nicht aus, dass ihm weitere Mandatare abhanden kommen: "Ein oder zwei Abgeordnete könnte es schon geben, die das BZÖ verlassen möchten." Einer davon könnte der Salzburger Erich Tadler sein. Er saß beim FPK-Parteitag am Samstag sogar am Ehrentisch. Auch die niederösterreichischen Abgeordneten Ernest Windholz und Robert Lugar werden als Kandidaten für einen Lagewechsel genannt.

Derzeit sind drei BZÖ-Abgeordnete zur FPK gewechselt. Kommen zwei oder mehr hinzu, wäre die erforderliche Anzahl von fünf Mandataren für eine Klubgründung beisammen. Ein eigener Klub würde der FPK zusätzliches Fördergeld bringen. Allerdings ist umstritten, ob Gruppen, die die gleiche Politik vertreten, zwei Klubs gründen dürfen. Außerdem sollte dieser Klub laut FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und FPK-Obmann Uwe Scheuch nur aus Kärntner Abgeordneten bestehen.


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