BZÖ-Spaltung: Haupt war "immer für geeintes drittes Lager"
Der Spittaler Vizebürgermeister und Ex-Vizekanzler Herbert Haupt möchte sich zur aktuellen Kooperation der ehemaligen Kärntner Orangen mit der FPÖ nicht äußern. Einer internen Diskussion wolle er nicht vorgreifen.

Foto © Kleine Zeitung/David BauerHerbert Haupt Ende November an der Grazer Uni
Herbert Haupt, ehemaliger Vizekanzler unter Schwarz-Blau, hat am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz bekräftigt, dass er "immer" dafür gewesen sei, dass das dritte Lager "geeint" auftritt. Einer internen Diskussion wolle er jedoch nicht vorgreifen, so Haupt, der betonte, Mitglied der Freiheitlichen in Kärnten zu sein.
Als sich das BZÖ von der FPÖ abgespalten hatte, sei er diesen Weg mitgegangen, meinte Haupt. Zur aktuellen Kooperation der ehemaligen Kärntner Orangen mit der FPÖ wollte er sich nicht äußern. Haupt ist Vizebürgermeister in Spittal an der Drau, diese Funktion möchte er auch in den nächsten Jahren ausüben: "So lange, wie meine Fraktion hinter mir steht."
Im Oktober 2005, als Rufe nach einer Wiedervereinigung laut geworden waren, sprach sich Haupt für ein "einheitliches, freiheitliches freisinniges Lager" aus, das sich "geschlossen präsentieren" sollte.








