Plassnik: In Tschad-Krise "nicht die Nerven wegwerfen"
Österreichs Außenministerin hat allerdings derzeit selbst kein genaues Bild der Lage.

Foto © APAußenministerin Ursula Plassnik (ÖVP)
Außenministerin Ursula Plassnik (ÖVP) hat für eine besonnene Analyse der Lage im Tschad plädiert. Zunächst gelte es, sich ein genaues Bild der Situation in dem zentralafrikanischen Land zu machen; noch gebe es kein klares Bild, sagte Plassnik am Montag vor Journalisten in Beirut, wo sie sich im Zuge einer Nahost-Reise aufhält. "Es nützt niemandem, die Nerven jetzt wegzuwerfen".
Zeit des Beurteilens. Die Außenministerin betonte, dass es neben dem Mandat der EU für die Eufor-Truppe zum Schutz von Flüchtlingen und Hilfsorganisationen im Tschad auch ein UNO-Mandat gibt. Deshalb gelte es, die Lage in Abstimmung auch mit den Vereinten Nationen zu beurteilen. Sie habe über das Wochenende mit Amtskollegen aus Ländern, die ebenfalls Truppen bei der EUFOR-Mission entsenden, Kontakt gehalten. So etwa mit dem irischen sowie dem schwedischen Außenminister.








