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    Zuletzt aktualisiert: 08.01.2008 um 18:04 Uhr

    CSU zieht positives Fazit der Zeit nach Stoiber

    Bayerns Ministerpräsident Beckstein sieht den Amtswechsel in der Partei und der Regierung "gut bewältigt".

    Erwin Huber, Edmund Stoibers Nachfolger bekommt großes Lob

    Foto © APErwin Huber, Edmund Stoibers Nachfolger bekommt großes Lob

    Ein Jahr nach dem Sturz von Edmund Stoiber hat die CSU ein positives Fazit ihrer politischen Arbeit gezogen. "Das war eine schwierige und auch gefährliche Operation, das weiß jeder", sagte der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein am Dienstag auf der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Wildbad Kreuth. Die Operation sei aber gut gelungen. Beckstein bezog sich dabei auf die turbulente Klausurtagung im vergangenen Jahr, die Stoibers Abgang als Parteichef und bayerischer Ministerpräsident eingeläutet hatte.

    Gute Umfrage-Ergebnisse. Beckstein sagte, dass die Operation gut gelungen sei, sehe man an den Umfragen der letzten Tage. Zu den guten Ergebnissen habe auch Stoiber selbst beigetragen, sagte Beckstein, er hob aber auch die Zusammenarbeit mit der CSU-Landesgruppe und Parteichef Erwin Huber hervor.

    Wechsel "gut bewältigt". Er sei gefragt worden, ob es gut sei, dass man seit dem Abgang Stoibers in Berlin nicht mehr nur dessen Stimme, sondern viele Stimmen höre, erklärte Beckstein. "Ich sage, ich halte es für etwas Positives, wenn damit die Breite der politisch verantwortlichen, herausragenden Persönlichkeiten in der CSU stärker betont wird." Stoiber habe die CSU-Politik gerade in der Zeit seiner Kanzlerkandidatur dominiert. Der Wechsel an der Spitze, der vielfach nicht gutgeheißen worden sei, sei "gut bewältigt worden". Beckstein sprach von einer "Riesenaufgabe, die die CSU insgesamt gelöst hat".

    Zusammenarbeit in der Partei. CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer hob die gute Zusammenarbeit mit der Partei hervor. Mit Blick auf Becksteins bisherige Amtszeit sagte er, "das waren 91 Tage ausgesprochen erfolgreiches Ministerpräsidententum und exzellenter Zusammenarbeit mit der CSU-Landesgruppe". Es zeige sich schon jetzt, dass es sich wie in früheren Phasen der Parteigeschichte auch hier bewähre, die Ämter des Ministerpräsidenten und des Parteivorsitzenden auf verschiedene Schultern zu verteilen.

    TV-Duell. SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget will Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) vor der Landtagswahl im September zu einem Fernsehduell herausfordern. "Es gehört heute zur demokratischen Kultur, dass man dem Wähler anbietet, die beiden Kontrahenten um das Amt des Ministerpräsidenten direkt zu erleben, um sich so ein persönliches Bild von ihnen machen zu können", sagte Maget der Zeitung "Der neue Tag" (Mittwoch). Er hoffe, dass Beckstein anders als sein Vorgänger Edmund Stoiber "die Fairness und den Mut aufbringt, sich der direkten Auseinandersetzung mit mir zu stellen".


    Fakten

    Edmund Stoiber war von 1999 bis 2007 Vorsitzender der CSU. Seit 28. Mai 1993 war er Minister-präsident Bayerns. Auslöser für seine Demontage war die Spitzelaffäre um die Staatskanzlei und die Fürther Landrätin Gabriele Pauli.

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