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    Zuletzt aktualisiert: 16.05.2007 um 16:15 Uhr

    Malta und Zypern bekommen den Euro

    Die EU-Kommission sieht die Bedingungen für einen Beitritt zur Währungsunion erfüllt. Ab dem nächsten Jahr soll es bereits so weit sein.

    Malta hofft auf rasche Einführung des Euro

    Foto © APMalta hofft auf rasche Einführung des Euro

    Die Eurozone bekommt Anfang 2008 voraussichtlich zwei neue Mitglieder. Die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) haben am Mittwoch grünes Licht für die Einführung der Gemeinschaftswährung in Zypern und Malta gegeben. Die beiden Inselrepubliken erfüllten "in hohem Grad" die Stabilitätskriterien, stellte die Brüsseler Behörde fest. Nun müssen die Staats- und Regierungschefs beim Gipfel im Juni grundsätzlich zustimmen, dann legen die Finanzminister bei ihrem Treffen im Juli die Wechselkursrate für den Umtausch der Maltesischen Lira und des zypriotischen Pfund fest.

    EU-Recht. Währungskommissar Joaquin Almunia gab sich überzeugt, dass die EU-Chefs in beiden Fällen einstimmig ihr Okay geben werden. "Ich habe keinen Zweifel", sagte Almunia auf Fragen, ob wegen der Teilung der Insel Zypern eine Diskussion zu erwarten sei. Der Euro wird nur im südlichen griechischen Teil der Insel eingeführt, weil nur dort EU-Recht angewendet wird.

    Vorteile. Der EU-Kommissar erwartet "riesige Vorteile" für die Wirtschaft Zyperns und Maltas durch die Euro-Einführung. Beide Länder müssten aber ihre Wettbewerbs- und Belastungsfähigkeit erhöhen, um die Früchte auch ernten zu können. "Die Herausforderungen sind nicht immer einfach", sagte Almunia.

    "Probleme. Malta hat nach Ansicht der Brüsseler Behörde "ernsthafte Probleme", die langfristige Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen zu sichern, insbesondere in Hinblick auf die alternde Bevölkerung. Auch Zypern müsse sein Pensionssystem reformieren, außerdem fordert Almunia die Vorbereitungsarbeiten für die Einführung des Euro zu verstärken.

    Kommission. Die EZB forderte in ihrem parallel zur Kommission erstellten Bericht die beiden Staaten auf, die hohe Verschuldung abzubauen und die Konsolidierung der Haushalte fortzusetzen. Das langfristige Zinsniveau lag im 12-Monats-Zeitraum bis März mit 4,3 Prozent in Malta und 4,2 Prozent in Zypern unter dem Referenzwert von 6,4 Prozent.


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    Foto © APA

    Bild vergrößernEurozone vor nächster ErweiterungFoto © APA

    Fakten

    Die beiden Mittelmeerinselstaaten erfüllen laut Kommission die Kriterien für die Aufnahme in die Eurozone. In Malta betrug die durchschnittliche Inflationsrate in den zwölf Monaten bis März 2,2 Prozent, in Zypern 2,0 Prozent. Sie lag damit in beiden Fällen klar unter dem Referenzwert von 3,0 Prozent.

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