Ausgegrenzt von der EU?
Die Region Stiefingtal wird durch eine von der EU definierte Grenze geteilt. Nun fürchtet man, deshalb keine Kleinregion bilden zu können.

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Die Europäische Union, das bürokratische Ungetüm? Im Raum Stiefingtal gab es nun die Befürchtungen, dass ausgerechnet die EU eine mögliche Gemeindezusammenarbeit verhindern könnte. Konkret geht es darum, dass die Leibnitzer Gemeinden Heiligenkreuz, Empersdorf, St. Ulrich, Allerheiligen, St. Georgen und Ragnitz mit den benachbarten Feldbacher Gemeinden Edelstauden und Pirching eine Kleinregion bilden möchten. Allein - die Bezirke Leibnitz und Feldbach trennt eine von der EU definierte Nuts3-Grenze. "Wir wollen aber nicht, dass durch Vorgaben der EU und des Landes eine Kleinregion zerschnitten wird", ist der Heiligenkreuzer Bürgermeister Franz Platzer kämpferisch. "Wir sind eine gewachsene Region."
Zusammenarbeit.
Zusammengearbeitet wird in diversen Bereichen, im Schulwesen genauso wie in wirtschaftlichen oder touristischen Belangen (Schmankerltage). Und dabei soll es auch bleiben. Und auch einer möglichen Kleinregion steht nichts im Weg. Was auch Rainer Opl von der zuständigen Landesfachabteilung 16 bestätigt. "Man wird sich bei der Bildung einer Kleinregion nicht an abstrakte politische Grenzen halten. Diese Nuts-Grenze wird man halt verschieben müssen." Ähnliche Fälle gebe es übrigens auch im Bezirk Graz-Umgebung.
Kleinregion.
Der Gründung einer offiziellen Kleinregion bis Juni steht damit nichts mehr im Wege, ganz zufrieden ist Bürgermeister Platzer aber noch nicht: "Eine Kleinregion soll den Rechtsstatus eines Gemeindeverbandes erhalten." Und im Gegenzug sollten einige Verwaltungsebenen abgeschafft werden.











