Spanien bittet um Gelder aus EU-Banken-Fonds
Spanien will die Banken wieder auf Vordermann bringen und hat um Hilfsgelder aus dem EU-Bankenfonds gebeten. Die Geldinstitute brauchen 40 Milliarden Euro. Der Bankenrettungsfonds wurde als Reaktion auf die Bankenkrise 2008 gegründet.

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Spanien hat bei der Europäischen Union nun auch offiziell Hilfskredite in Höhe von 39,5 Mrd. Euro für die Sanierung maroder Banken beantragt. Wie das Madrider Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte, sollen davon rund 37,0 Mrd. Euro für die vier verstaatlichten Geldhäuser bestimmt sein. Das Volumen entspricht gut einem Drittel der Summe von 100 Mrd. Euro, die die EU Spanien an Hilfen für den angeschlagenen Bankensektor in Aussicht gestellt hatte.
Die Hilfsgelder gehen den Angaben zufolge an die BFA-Bankia, Catalunya Banc, NCG Banco und Banco de Valencia. 2,5 Mrd. Euro sollen an die geplante "Bad Bank" gehen, die die faulen Immobilienkredite der spanischen Geldinstitute abwickeln soll.
Die EU-Kommission hatte in der vorigen Woche den Sanierungsplan der spanischen Regierung für die Geldhäuser gebilligt. Danach müssen die Banken künftig zahlreiche Filialen schließen, Tausende von Mitarbeitern entlassen und sich aus dem Immobiliengeschäft zurückziehen. Nach Angaben des Ministeriums wird erwartet, dass der EU-Rettungsfonds die Gelder Mitte kommender Woche nach Spanien überweist.











